Reise ins israelische Pardess Hannah
07.04.2009 | 18:29 Uhr 2009-04-07T18:29:00+0200Wenn es nach den Verantwortlichen des Arbeitskreises „Deutsch-israelischer Dialog” geht, soll die Jugendbegegnung zwischen Halveranern und jungen Menschen aus Pardess Hannah im Oktober mit neuem Leben erfüllt.
Andrea Reich vom Arbeitskreis teilte mit, dass für Oktober eine zwölftägige Reise nach Israel geplant sei. Dieses Angebot richtet sich an junge Leute von 14 bis 17 Jahren.
Auf dem vorläufigen Programm stehen Ausflüge nach Haifa, Akko, Kibbuz, Caesarea, Nazareth, zum See Genezareth mit Besuch einer Krokodilfarm, nach Tel Aviv, Jaffa, zum Toten Meer sowie nach Jerusalem und Bethlehem. Auch Kamelreiten und eine Übernachtung in der Negev-Wüste sind geplant.
Viele hätten seit langem auf eine solche Einladung gewartet, schreibt Andrea Reich in ihrem Brief an alle Israel-Freunde weiter. Sie weist aber darauf hin, dass sie mit dieser Einladung aufgrund der politischen Situation in den vergangenen Jahren abwarten wollte, bis sich die Lage in Israel wieder beruhigt. Der vielen Halveraner bekannte Yoni Hakimi habe zwischenzeitlich mitgeteilt, dass derzeit zwar täglich immer noch zwei bis drei Raketen von Gaza in Richtung Aschquelon abgefeuert würden. Die Besucher aus Halver brauchten sich aber um ihre Sicherheit keine Gedanken zu machen. Dieses Gebiet werde die Reisegruppe meiden.
Auch die israelische Bevölkerung lebe ganz normal weiter und unternehme Reise ins Land, habe Yoni Hakimi berichtet. Außerdem würde man sich auf israelische Seite sehr über einen solchen Besuch freuen.
Weitere Info gibt's am Dienstag, 21. April, um 17 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses.
13:07
Toll, dass es solche Besuche noch gibt. Mehr Jugendliche müßten dorthin, um zu sehen, was Israel von arabischen Staaten unterscheidet: Kulturelle Vielfalt, Freiheit, Bildung und Demokratie. Dann würde bei uns endlich auch die ganze Negativpropaganda von Unwissenden aufhören.
09:05
Man sollte sich nicht von ein paar negativen Berichten über beschossene Grenzstädtre in Israel kirre machen lassen. Die noch unter Sharon gebaute Mauer sorgt dafür, dass keine Terroristen aus der Westbank nach Israel kommen, und die israelische Armee sorgt dafür, dass auch keine aus Gaza mehr Selbstmordattentate in Israel verüben. Der Straßenverkehr im heiligen Land ist inzwischen viel gefährlicher als der Terrorismus.