„Oft wird mehr gesagt als getan“
10.02.2012 | 22:50 Uhr 2012-02-10T22:50:00+0100
Halver/Mindanao. Daniela Pastoors (24) kommt aus Halver, hat 2006 Abitur am Anne-Frank-Gymnasium gemacht und anschließend an der Uni Münster studiert. Derzeit arbeitet sie als Menschenrechtsbeobachterin auf den Philippinen.
Ich heiße Daniela Pastoors, bin 24 Jahre alt und in Lüdenscheid geboren. Ich habe 2006 mein Abitur am Anne-Frank-Gymnasium gemacht und anschließend an der Uni Münster Politikwissenschaft, Kultur- und Sozialanthropologie im Bachelor studiert. Zunächst habe ich in Halver gewohnt, danach in Münster und im letzten Jahr auch in Köln, wo ich ein Praktikum bei der Menschenrechtsorganisation medica mondiale gemacht habe. Zurzeit bin ich in Deutschland in Halver gemeldet.
Sie sind als Menschenrechtsbeobachterin auf den Philippinen im Einsatz. Wie kam es dazu?
Schon während der Schulzeit habe ich mir vorgenommen, einen Freiwilligendienst zu machen. Ich habe mich dann aber dazu entschieden, nicht direkt nach dem Abitur wegzugehen, sondern lieber nach dem ersten Studienabschnitt eine Pause einzulegen, in der ich Praxiserfahrungen sammeln kann und ins Ausland gehe. Da ich auch schon seit langer Zeit vorhabe, Friedens- und Konfliktforschung im Master zu studieren, kam für mich nur ein Friedensdienst in Betracht. Und mein Einsatz mit dem International Peace Observers Network (IPON) ist genau das. Als Menschenrechtsbeobachterin mache ich keine Entwicklungshilfe, sondern versuche lediglich, die Sicherheitslage der MenschenrechtsverteidigerInnen vor Ort zu verbessern, damit diese ihre Arbeit machen können.
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