Neues Fahrzeug kann mehr
10.02.2010 | 16:17 Uhr 2010-02-10T16:17:00+0100Oberbrügge. Abordnungen der Halveraner Löschgruppen sowie Vertreter der Stadt und nicht zuletzt Oberbrügger und Ehringhauser Geschäftsleute kamen am Dienstagabend ins Feuerwehrgerätehaus des Löschzuges Oberbrügge-Ehringhausen, um das neue Löschfahrzeug in Augenschein zu nehmen.
Drei Fahrzeuge umfasst der „Fuhrpark”. Nach 26 Jahren musste eines von ihnen ersetzt werden. Gerade in Zeiten knapper Haushaltsmittel machte sich die Stadt die Entscheidung nicht leicht, doch nicht zuletzt unter dem Sicherheitsaspekt war sie unausweichlich.
„Dies ist heute ein schöner Tag für ganz Oberbrügge-Ehringhausen”, machte Bürgermeister Dr. Bernd Eicker bei der Schlüsselübergabe an Löschzugführer Brandinspektor Andreas Bromme deutlich. Das neue HLF (Hilfsleistungslöschfahrzeug) 20/16 sei geländegängig mit Allradantrieb ausgestattet und tiefergelegt, erläuterte er weiter.
„Wir wissen alle: Die Feuerwehr tut sehr viel für die Stadt”, unterstrich der Bürgermeister im Beisein von Halvers Feuerwehrmann Stefan Czarkowski. Die Stadt ihrerseits bemühe sich im Gegenzug, etwas für die Wehr zu tun. Etwa 244 000 Euro kostete die Stadt das neue HLF, das über Servolenkung und Bremskraftverstärker verfügt und 298 PS auf die Straße bringt.
Neu auf dem Wagen sind beispielsweise die Stromversorgung und ein Lichtmast, der bis auf eine Höhe von 5,90 Metern ausgefahren werden kann, wie Stephan Beckmann vom LZ Oberbrügge-Ehringhausen aufzählte. Die elektronische Pumpe, die Kiste mit Schornsteinfegerwerkzeug, sechs Atemschutzgeräte gehören zudem zur Ausstattung. Insgesamt fünf Tonnen kann der Greifzug ziehen. Und schließlich verschafft die Rückfahrkamera dem Fahrer eine gute Rundumsicht. Neben dem Fahrer haben sieben weitere Einsatzkräfte im Löschfahrzeug Platz.
Bereits im Dezember war der Löschzug im Neufahrzeug geschult worden. Viel Geld musste Halver dafür aufwenden, doch für Beckmann steht eindeutig fest: „Menschenleben sind unbezahlbar."
0mitdiskutieren