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Gebetskonzert in der...

Mit Liedern und Fotos in der Stille ankommen

15.01.2009 | 18:36 Uhr

„In der Stille angekommen” lautete am Mittwochabend der Titel des Gebetskonzertes im Rahmen der Allianzwoche, zu dem die Freie evangelische Gemeinde Bever in die Nicolai-Kirche eingeladen hatte.

Die zahlreichen Besucher, von denen etliche auf der Empore Platz nehmen mussten, erlebten ein mehr als 90-minütiges Programm, bei dem Gesang und Bilder sich ideal ergänzten. Für Christoph Zehendner, den Mann am Mikrofon, war es bereits der zweite Besuch in Halver. Gemeinsam mit Manfred Staiger (Klavier) war er diesmal nach Halver gekommen, der dritten von elf Stationen ihrer Konzertreihe.

„Ich will lernen von dir, auf dich hör'n, auf dich sehen. In Gemeinschaft mit dir worauf's ankommt verstehen”, sang Zehendner. Auf der Leinwand erschien dazu eine Baumgruppe, durch deren Blätter und Zweige hindurch ein Sonnenstrahl in ganz viele kleine Strahlen zerfiel. Die Fotos von Heiko Wolf, der unlängst in seiner Heimat Südafrika zum „Naturfotografen des Jahres” gewählt wurde, unterstrichen die Texte in eindrucksvoller Weise. Mal farbig, mal schwarz-weiß, so wie das Bild einer riesigen Dünenlandschaft, in der erst bei genauerem Hinsehen ein Mensch zu erkennen ist.

70 bis 80 Lieder, so Zehendner, habe er im Laufe der Jahre geschrieben. Darunter mit „Kyrie” und dem „Vater unser” auch solche, die zumindest gelegentlich in den Gottesdiensten in den Gemeinden gesungen werden. Von trauriger Aktualität zeugten die Bilder aus dem Gazastreifen. „Wir reichen einander die Hand, wir wünschen uns Frieden. Wir beten für unsere Welt”, sang Zehendner.

Immer wieder erschienen auf der Leinwand Sommerimpressionen, wie etwa ein großes, blühendes Rapsfeld. „Wie gut, dass wir Glück nicht kaufen können. Glück, das kriegt man einfach nur geschenkt”, sang Zehendner. Der Liedermacher engagiert sich auf vielen sozialen Feldern: in Baden-Württemberg wo er ein christliches Jugenddorf unterstützt, oder im afgahnischen Kabul in der Arbeit der Christusträger-Brüderschaft.

Einen Teil der Einnahmen aus der Tournee stellt das Trio einem Babytherapiezentrum in Pretoria/Südafrika zur Verfügung, das behinderte Kinder in den ersten Lebensjahren fördert. In der Stille anzukommen, diese Hoffnung der Besucher schien sich an diesem Abend erfüllt zu haben.

Ursula Dettlaff

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