Leerstände werden neu belebt
13.08.2010 | 18:10 Uhr 2010-08-13T18:10:00+0200
Halver.Die ehemalige Sparkasse könnte schon bald zu einem Gesundheitszentrum werden. Das Fitness-Studio Aktivital, derzeit an der Kirchstraße beheimatet, möchte sowohl Erd- als auch Untergeschoss im Gebäude an der Ecke Frankfurter und Bahnhofstraße mieten. Das bestätigte Firmensprecher Helmut Wunderlich gestern auf Anfrage der WR.
„Wir wollen so schnell wie möglich umziehen“, sagte Wunderlich. Allerdings gebe es noch Probleme mit dem derzeitigen Mietvertrag. Eine mögliche Kündigung lasse das Aktivital derzeit gerichtlich klären, so Wunderlich. Mit der Sparkasse als Besitzerin der neuen Immobilie sei man sich hingegen nach mehreren Gesprächen so gut wie einig. Deshalb gibt es auch schon konkrete Pläne eines Architekten für den Umbau.
So wird das Fitness-Studio – wie bisher auch – eine Sauna und natürlich Umkleiden und Duschen anbieten. Wunderlich: „Die Trainingsfläche wird deutlich größer, das Training damit entspannter.“ Außerdem soll ein neuer Geräte-Zirkel hinzukommen. Der Ausdauerbereich soll ebenso ausgebaut werden wie der Figur- und Abnehmbereich.
Gesundheitszentrum
an der Bahnhofstraße
Am neuen Standort, an dem etwa 1000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen, kommen außerdem ein Besprechungs- und ein Vortragsraum dazu.
Mit den neuen Nachbarn, dem Physio- und Gesundheitszentrum Aktimo in der ersten Etage, haben die Betreiber des Aktivital ebenfalls schon ein Gespräch geführt. Wunderlich: „Wir wollen ein ergänzendes Programm anbieten.“ Schließlich wollen sich die beiden Unternehmen nicht gegenseitig die Kunden wegnehmen. Vielmehr soll das Haus zu einem echten Gesundheitszentrum entwickelt werden. „Wir sind sowieso sehr auf Gesundheit ausgerichtet“, betont Wunderlich, „und keine typische Muckibude.“
Auch für ein zweites leerstehendes Gebäude der Sparkasse deutet sich eine Lösung an. „Für das ehemalige Gebäude der Post gibt es einen ernsthaften Interessenten“, bestätigte Volker Schmidt, bei der Sparkasse für Immobilien zuständig, Dabei gehe es um den Verkauf der kompletten Immobilie. Konkrete Verhandlungsergebnisse wollte Schmidt aber noch nicht nennen. Hier spielt auch die Westfälische Rundschau eine Rolle, die für ihre Redaktion noch einen Mietvertrag für das Obergeschoss hat, sich aber bereits auf der Suche nach neuen Räumen in der Innenstadt befindet.
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