Kritiker nicht im Presbyterium
06.02.2012 | 16:46 Uhr 2012-02-06T16:46:00+0100
Halver.Die Gemeinde hat entschieden: Klaus-Peter Höller, Sophie Ihne und Matthias Ihnen werden ebenso wie Birgit Schröder nicht dem neuen Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Halver angehören. Diese vier Kandidaten erhielten bei der Wahl am Sonntag die wenigsten Stimmen. Nur für zwölf der 16 angetretenen Kandidaten war ein Platz im Presbyterium vorhanden.
Gewählt wurden Jörg Grigull (285 Stimmen), Beate Turck (284), Heike Esken (283), Michael Loitz (283), Marianne Schmidt (283), Dorothea Turck-Brudereck (278), Heiko Sonnenschein (276), Kornelia Steller (275), Florian Schlepps (266), Ralph Kämper (256), Jens Riedel (242) und Ute Enslin-Kalitzki (208). Birgit Schröder erhielt 161 Stimmen, Klaus-Peter Höller 109, Sophia Ihne 96 und Matthias Ihne 84.
394 der rund 5800 Stimmberechtigten hatten am Sonntag ihre Stimme abgegeben; das entspricht einer Wahlbeteiligung von 6,6 Prozent. Die lag damit trotz der Brisanz im Vorfeld nur unwesentlich höher als bei der letzten Presbyteriumswahl im Jahr 2004. Damals gingen in Halver 6,4 Prozent der Wahlberechtigten zur Urne.
Von den 394 abgegebenen Stimmen war vier ungültig: zwei Wähler kreuzten am Sonntag mehr als die zwölf erlaubten Kandidaten an, außerdem konnten zwei Briefwahleinsendungen aufgrund formaler Fehler nicht gewertet werden. Von den 390 gültigen Stimmen wurde demnach 148 per Briefwahl abgegeben.
Die Wahl begann am späten Vormittag nach dem Gottesdienst und dauerte bis 18 Uhr. „Um fünf vor sechs kam der letzte Wähler“, berichtete Tanja Mathis aus dem Gemeindebüro. Ab 18 Uhr prüfte der sechsköpfige Wahlvorstand unter der Leitung von Jürgen Heßmert zunächst die Stimmen auf ihre Gültigkeit. Ab 18.40 Uhr wurde ausgezählt – eine Prozedur, die sich bis fast 22 Uhr hinzog. Dann stand das – bisher noch vorläufige – Endergebnis fest.
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