Konkurrenten helfen Hand in Hand
19.02.2010 | 15:53 Uhr 2010-02-19T15:53:00+0100
Halver. Es ist eine konzertierte Aktion und das beste Beispiel für ehrenamtliche Hilfe im Sinne der Gemeinschaft: Gestern Morgen um 7.30 Uhr starteten viele Firmen, eigentlich Konkurrenten, ihre Baumaschinen, Radlader und Lastwagen, um Halver und Oberbrügge gemeinsam vom Schnee zu befreien.
Die Anwohner waren begeistert. Eines war zwar schon zum Beginn klar: Es würde sich nicht jeder Schneehaufen, nicht jede Verkehrsbehinderung beseitigen lassen. Dennoch hat die Aktion bereits gestern deutlich Spuren hinterlassen. Beispielsweise am Staklenberg, wo die Firmen Pohl und Paflowsky dafür gesorgt haben, dass die schmale Straße nun wieder zweispurig befahren werden kann.
Auch am Nocken, dem Grundschulstandort, ist durch die Räumaktion der Firmen Pohl, Trosien, Tackmann und Dohrmann in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern des Bauhofes wieder Platz geschaffen worden. Gefahrenbereiche wurden entschärft. Was die großen Schaufeln der Radlader nicht erwischten, wurde von Hand beseitigt.
Natürlich war die Räumarbeit nicht immer behinderungsfrei zu leisten. So musste die Heerstraße immer wieder kurzzeitig gesperrt werden, damit Lastwagen und Bagger arbeiten konnten. Doch die Autofahrer zeigten Verständnis, warteten immer wieder geduldig, bis sie weiterfahren konnten und zeigten nicht selten durch einen freundlichen Gruß ihre Zustimmung zur alle entlastenden Arbeit.
Abgeladen wurde der Oberbrügger Schnee am alten Bahnhof, wo sich die Firma Trosien darum kümmerte, die weißen Massen platzsparend aufzutürmen, um Raum für weitere Lastwagenladungen zu schaffen, sowie am Grillplatz neben dem Bürgerhaus.
Natürlich rückten zeitgleich gestern auch in Halver Menschen und Maschinen dem Schnee zuleibe. Am Wagnerring beispielsweise wurden die Raiffeisen Genossenschaft, die Firmen Dohrmann, Ebert und Stoffer und Brocksieper & Milk tätig, um die Löhbach kümmerten sich die Firmen Wellnowski und Mitarbeiter der Stadt. Am Abladeplatz Herpiner Weg war die Halveraner Firma Mickenhagen mit einem Lader tätig und sorgte immer wieder für genug Platz.
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