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Jesusgeburt im Halveraner Kuhstall

21.12.2008 | 15:41 Uhr
Jesusgeburt im Halveraner Kuhstall

Eine „Geburtstagsparty für Jesus” feierten rund 150 Jugendliche am Freitagabend beim Jugendgottesdienst „Hour of Power” in der evangelischen Nicolai-Kirche.

„Live aus Halver” berichtete Außenreporter Freddy für die Sondersendung von „Hour of Power TV”. Er war einer ganz besonderen Story auf der Spur: Josef und die schwangere Maria waren in Halver unterwegs und auf der Suche nach einer Bleibe. Mit viel Aufwand hatte die Theatergruppe der Gemeinde eine spannende Reportage gedreht, die über die große Leinwand in der Kirche flimmerte. Immer wieder schalteten die beiden Moderatoren Don und Marie von ihrer Studio-Couch live zu Freddy. „Es ist unglaublich, was sich hier abspielt”, staunt Freddy – mitten in einem Halveraner Kuhstall hatte Maria ihr Kind zu Welt gebracht.

Dass die Weihnachtsgeschichte auch heute noch ganz aktuell ist, verdeutlichte Jugendreferentin Anne Seidlitz in ihrer kurzen Predigt. „Gott hat seinen Sohn als Menschen zu uns auf die Welt geschickt, damit wir ihn verstehen können”, erklärte sie und lud die vielen jungen Leute im Kirchenschiff dazu ein, sich auch auf den Weg zu Jesus zu machen – so wie die Hirten und die Weisen aus dem Morgenland.

Einen besonderen Gast konnten Don und Marie auf ihrer Couch im TV-Studio begrüßen: Schwester Dora Fuhrmann. Mit großem Applaus begrüßte das Publikum die Diakonisse, die aus ihrem Leben berichtete. Seit vielen Jahren lädt Schwester Dora alleinstehende oder obdachlose Menschen an Heiligabend zu sich ein. „Auch wir Menschen können Licht ins Dunkel bringen, indem wir anderen eine Freude machen”, erklärte sie. Von der lockeren Stimmung im Jugendgottesdienst zeigte sich die 76-Jährige begeistert. „Und es ist mir überhaupt nicht zu laut!”, versicherte sie lachend.

Auch bei ihr kam die rockige Musik der Jugend-Band um Florian Schlepps und die beiden Sängerinnen Romea Siebers und Anna Kramer an. Begleitet von Schlagzeug, Bass, E-Gitarre und Keyboard bewiesen sie, dass Weihnachtslieder nicht immer ruhig und besinnlich sein müssen.

Eine besondere Überraschung für alle Gottesdienstbesucher gab es am Ende des 60-minütigen Programms. „Da das heute eine Geburtstagsparty ist, darf natürlich eines nicht fehlen”, meinte Moderatorin Marie. „Kuchen!” Aufs Stichwort öffnete sich die hintere Kirchentür und herein spaziert kam das wohl längste Kuchenbuffet der Stadt. Zahlreiche Helfer hatten für die „Party” süße Leckereien gebacken. Die ließen sich die Gäste nur zu gerne schmecken.

Stefanie Löhn

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