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Hoffnung der Schlüssel für die Zukunft

15.11.2009 | 18:22 Uhr
Hoffnung der Schlüssel für die Zukunft

„Der Volkstrauertag hat seine uneingeschränkte Berechtigung, denn er mahnt die Generationen zum Frieden.”

Der stellvertretende Bürgermeister Peter Pastoors machte bei der Gedenkfeier anlässlich des Volkstrauertages im Forum der Lindenhofschule deutlich, wie wichtig das Gedenken an die Gräuel der beiden Weltkriege auch heute noch ist – 91 Jahre nach Ende des 1. Weltkrieges, 70 Jahre nach Beginn und 64 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges. Pastoors: „Wir rufen uns das dunkelste Kapitel unserer Geschichte ins Gedächtnis.” Inmitten all der Trauer, die die beiden Kriege auch heute noch hervorrufen, sei die Hoffnung besonders wichtig. Pastoors: „Die Hoffnung ist der Schlüssel zu einer besseren Zukunft.”

Antonia Burghard, Elisabeth Manns und Katja Hüttenschmidt (v.l.) von der Musikschule Volmetal sorgten mit zwei Blockflötenvorträgen für den musikalischen Rahmen. WR-Foto: Dirk Maximowitz

Zuvor hatte Bürgermeister Bernd Eicker ebenfalls eine Ansprache gehalten. Er nannte den Volkstrauertag einen „Tag der Erinnerung”. In diesem Jahr gelte es, sich an besonders viele Meilensteine der jüngeren Geschichte zu erinnern: Die Unterzeichnung des Versailler Vertrages und die Verabschiedung der Weimarer Reichsverfassung vor 90 Jahren, den Beginn des 2. Weltkrieges von 70 Jahren, das Inkrafttreten des Grundgesetzes vor 60 Jahren und den Fall der Berliner Mauer vor 20 Jahren. Der Volkstrauertag biete den passenden Anlass für einen Rückblick, vor allem auf die Opfer „der beiden verheerenden Kriege”, so Eicker. „Diese Erinnerung aufrecht zu erhalten, ist gerade heute notwendig und sinnvoll.”

Aber auch die Gegenwart liefere Anlässe zur Trauer und Sorge. Eicker erinnerte an junge Bundeswehrsoldaten, die bei Auslandseinsätzen, weit weg von zu Hause, sterben müssen. Eicker: „Im Gegensatz zu ihren Großvätern setzen sie ihre Leben aber im Auftrag eines demokratischen Staates ein.”

Die Männergesangsvereine aus Halver, Oeckinghausen und Oberbrügge/Ehringhausen trugen zwei Lieder vor. WR-Foto: Dirk Maximowitz

Anschließend zogen die rund 100 Besucher zum Ehrenmal im Hohenzollernpark. Dort traten auch Feuerwehr, DRK und THW zum Gedenken an. Im Schein von vier lodernden Feuerstellen sprach die stellvertretende Bürgermeisterin Regina Reininghaus vor dem Ehrenmal noch einige Gedenkworte. Unter den Trompetenklängen von Günter Lübbecke richteten die drei Bürgermeister die Kranzschleifen und hielten vor dem Ehrenmal noch einmal inne.

Dirk Maximowitz

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