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Gymnasium kann erheblich mehr Schüler aufnehmen

20.01.2008 | 16:06 Uhr

Halver. (lö) Fremdsprachen, Fächerkombinationen und Organisatorisches waren gefragte Themengebiete bei der Beratung, die das Anne-Frank-Gymnasium am Samstagmorgen für potentielle Schülerinnen und Schüler und deren Eltern anbot.

Etwa 30 bis 35 Familien begrüßte Schulleiter Hans Beinghaus im Laufe des Vormittags in seinem Büro. Einzeln oder in kleinen Gruppen informierte er sie über die wichtigsten Fakten rund um den Schulbesuch. Der größte Teil der Interessierten waren Schülerinnen und Schüler, die jetzt die zehnte Klasse einer Real- oder Hauptschule besuchen und ab Sommer in die gymnasiale Oberstufe wechseln möchten.

"Wir sprechen vor allem über unserer Fachgebiete und darüber, wie die Eingliederung in unser Oberstufensystem funktioniert", so Hans Beinghaus. Viele Schüler und Eltern erkundigten sich zudem nach den genauen Anmeldebedingungen. "In diesem Jahr ist die Chance, einen Platz am AFG zu bekommen, für die Elftklässler recht groß, da wir nur zwei zehnte Klassen haben", so Beinghaus. "Dies bedeutet, dass wir ca. 40 bis 60 zusätzliche Schülerinnen und Schüler aufnehmen können."

"Ich gehe zur Zeit in die zehnte Klasse der Halveraner Realschule und würde gerne im Sommer aufs AFG wechseln", erzählt Kai Busch. Er ist mit seiner Mutter zur Beratung gekommen. "Kai hat seine zweite Fremdsprache abgewählt. Jetzt möchten wir klären, was er statt dessen in der 11 machen kann", so Marita Busch. Das Anne-Frank-Gymnasium wäre die erste Wahl für die Familie. "Es hat seinen sehr guten Ruf auch in den Nachbarstädten", findet Marita Busch.

Familie Kebekus aus Breckerfeld ist mit Tochter Melanie zur Beratung gekommen. Ihr älterer Bruder besucht das AFG bereits. "Wir möchten eigentlich nur noch Organisatorisches klären", meint Vater Dirk Kebekus. Lisa Platner und ihr kleiner Bruder Paul kommen ebenfalls aus Breckerfeld. Sie möchte ab Sommer die elfte Klasse besuchen, er die fünfte. Ihre beiden älteren Geschwister sind bereits auf dem AFG. "Uns gefällt die Schule gut - das einzige Problem sind die schlechten Busverbindungen", meint Lisas und Pauls Mutter. Zum Teil müssten die Kinder sehr lange auf einen Bus warten.

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