Grundstücksverkauf läuft nur schleppend
26.06.2008 | 18:29 Uhr 2008-06-26T18:29:00+0200
Für das Geschäftsfeld „Erschließungsmaßnahmen” rechnet WHS-Geschäftsführerin Andrea Craen auch in Zukunft mit einer „eher verhaltenen Nachfrage nach Eigenheimgrundstücken”.
Ein Ausblick, der sich natürlich auf die Erfahrungen aus der jüngsten Vergangenheit stützt. Denn nach der Abschaffung der Eigenheimzulage zum 31. Dezember 2005 und der Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Januar 2007 sei die Bautätigkeit im Jahr 2007 spürbar gesunken, „und zwar besonders im Sektor Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern”, so Craen im Geschäftsbericht der WHS. Bundesweit, so Craen, seien 35,1 Prozent weniger Baugenehmigungen erteilt worden als im Jahr 2006. Und diese Tendenz spiegele sich auch bei der Vermarktung der Eigenheimgrundstücke der WHS wider. Weitere Gründe für den erwarteten Rückgang der Bautätigkeit sei die Abnahme der sich im Baualter befindlichen 30- bis 45-Jährigen sowie die Zunahme der Angebote auf dem Markt.
Eine leichte Belebung ist laut Craen aber zu spüren. „Wir haben in den vergangenen Wochen noch 'was am Neuen Herweg verkauft”, berichtete sie im Gespräch mit der Westfälischen Rundschau. Dort seien zurzeit noch etwa zehn bis zwölf Parzellen zu haben, je nach Größe des Zuschnitts. Im Neubaugebeit Lütgenheide sind es – je nach Größe – noch 20 bis 25 Grundstücke. Wie lange dieser Vorrat reicht, ist nicht genau abzusehen. Andrea Craen: „Wir haben bis 2005 immer ca. zehn Grundstücke pro Jahr verkauft.” 2007 sei der Absatz wegen der genannten Gründe drastisch zurückgegangen. Für die Zukunft ist Craen aber wieder optimistischer eingestellt – wenn auch nur verhalten.
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