FDP hofft auf sechs Ratsmandate
11.02.2009 | 16:05 Uhr 2009-02-11T16:05:00+0100Von einem „Wechsel der Generationen” sprach FDP-Vorsitzender Michael Kortmann am Dienstagabend in der Gaststätte „Zur Neustadt”. Bei der Mitgliederversammlung wählte der Ortsverband die Reserveliste sowie die Kandidaten für die 18 Wahlbezirke.
Für eine kleine Überraschung sorgte die Besetzung des ersten Listenplatzes der Liberalen: Jürgen Theiß führt vor Bürgermeisterkandidat Sascha Gerhardt die Reserveliste an. Michael Kortmann belegt Platz drei vor Andreas Gerrath. „Ein schönes Zusammenspiel von älteren und jüngeren Kandidaten, das richtungsweisend ist”, freute sich Kreisvorsitzender Axel Hoffmann, der die Wahl leitete. Mit Gerhardt (36) und Gerrath (38) seien zwei der vier Spitzenplätze mit jungen Menschen besetzt worden, so Kortmann: „Das muss uns erst mal jemand nachmachen.”
Liste bis zu Platz 16 aufgestellt
Euphorisiert durch die zurückliegende Sonntagsfrage, in der 16 Prozent der Befragten angaben, gelb wählen zu wollen, wenn Bundestagswahlen seien, wurde mit einem Augenzwinkern berechnetet, wie viele Mandate im Rat erzielt werden könnten. „Sechs sind drin”, lautete das Ergebnis. Gesetzt diesen Fall, könnte Corina Craemer über Listenplatz fünf einziehen. Dieter Hoffmann wäre über die Reserveliste Platz sechs im Rat. Die Liste wurde bis Platz 16 aufgestellt. „Ich bin davon überzeugt, dass die FDP nach der kommenden Wahl eine entscheidende Rolle in Halver spielen wird”, so Sascha Gerhardt.
In den einzelnen Wahlkreisen treten folgende Bürger für die FDP an: Oliver Lang (1), Andreas Gerrath (2), Ewald Wieloch (3), Frank Heukelbach (4), Sascha Gerhardt (5), Barbara Dorn-Erdogdu (6), Michael Kortmann (7), Jürgen Theiß (8), Hartmut Uhlmann (9), Dieter Hoffmann (10), Bernhard Hoppe (11), Jochen Kniffka (12), Dirk Schmale (13), Karl-Heinz Wolter (14), Dr. Tobias Förster (15), Gerhard Köster (16), Corina Craemer (17) und Christoph Seibert (18). Alle Vorschläge des Vorstandes nahmen die acht stimmberechtigten Liberalen einstimmig an. Michael Kortmann freute sich angesichts der aufgestellten Liste: „Das war ein hartes Stück Arbeit, die 18 Wahlkreise mit so qualitativen Bewerbern zu besetzen.”
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