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Erheblicher Sachschaden nach Lagerhallen-Brand

05.08.2010 | 18:15 Uhr
Erheblicher Sachschaden nach Lagerhallen-Brand
Beim Brand einer Lagerhalle im Industriegebie enstand erheblicher Sachschaden. Fotos: Dirk Maximowitz

Halver.In einer Lagerhalle im Industriegebiet Am Weißenpferd hat es am Donnerstagnachmittag gebrannt. Verletzt wurde niemand. Es entstand aber erheblicher Sachschaden.

Zur Unterstützung kam die Drehleiter vom Löschzug aus Brügge.

Beim Brand einer Lagerhalle im Industriegebiet Am Weißenpferd in Halver entstand am Donnerstagnachmittag erheblicher Sachschaden. Personen wurden durch das Feuer nicht verletzt. Direkt nach dem Eintreffen am Brandort hatten Feuerwehrleute die zwei letzten Personen aus einer unter der Halle liegenden Wohnung in Sicherheit gebracht. Die beiden Bewohner wurden dem Rettungsdienst übergeben.

Die Ursache des Brandes war auch am Abend noch völlig unklar. Rund 300 Quadratmeter Werkstattbereich standen zwischenzeitlich lichterloh in Flammen. Um 15 Uhr wurden die Wehrleute per Sirene alarmiert, nur wenige Minuten später waren sie vor Ort. Mit einem B- und drei C-Rohren bekämpften sie die Flammen.

Drehleiter aus Brügge zur Unterstützung

Knapp 50 Einsatzkräfte der Löschzüge Stadtmitte und Oberbrügge-Ehringhausen sowie der nachalarmierten Löschgruppe Bommert hatten die Flammen schnell unter Kontrolle. Später kam auch noch die Drehleiter aus Brügge zur Unterstützung hinzu und erhöhte die Zahl der Fahrzeuge auf zehn. Aus dem Korb der Drehleiter heraus wurde zudem die Dachhaut geöffnet, um die Brandnester besser bekämpfen zu können.

Unterstützung erhielt die Feuerwehr durch Mitarbeiter von Enervie und RWE, die die Strom- und Gasversorgung des Gebäudes kappten, sowie der Polizei, die den Brandort weiträumig absicherte. Auch Notarzt Jochen Eversmann und das DRK waren vor Ort, hatten aber nur wenig zu tun. Das DRK sorgte auch für die Verpflegung der Einsatzkräfte.

INFO
Zehn Fahrzeuge

Der Löschzug Stadtmitte war mit fünf Fahrzeugen und 23 Mann im Einsatz.

Der Löschzug Oberbrügge stellte zwei Fahrzeuge und zehn Mann.

Die Löschgruppe Bommert rückte mit zwei Fahrzeugen und 13 Mann aus, um für Nachschub bei den Atemschutzträgern zu sorgen.

Nachdem die Flammen gelöscht waren, konnten die Bewohner aus einer Wohnung im hinteren Teil des Gebäudes, das nicht vom Brand betroffen war, zwei Echsen bergen, die das Feuer unbeschadet überstanden hatten.

Einsatzleiter Michael Kind ging davon aus, dass nach dem rund zweistündigen Einsatz noch eine mehrstündige Brandwache auf einen Teil der Wehrleute zukam.

Dirk Maximowitz

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