Kulturbahnhof
Engagement und gutes Essen
08.02.2010 | 16:33 Uhr 2010-02-08T16:33:00+0100Halver. Der Vertrag wurde bereits Ende vergangener Woche unterschrieben (WR berichtet am Samstag exklusiv) – gestern folgte die Schlüsselübergabe. Nun ist Frauke Targan-Schytrumpf offiziell neue Herrin über den Kulturbahnhof.
Bürgermeister Dr. Bernd Eicker spart nicht mit Lob, wenn er über die junge Frau und ihren Schwiegervater, Ulrich Targan, spricht: „Sie haben in Halver schon seit Jahren Zeichen gesetzt, in der Küche und im Service der ,Neustadt' und zuletzt auch im Wacholderhäuschen in Hagen.” Eicker zeigt sich „sehr, sehr zuversichtlich”, dass der Kulturbahnhof nun zur festen Größe in Halvers Gastronomie werden wird.
„Der Erfolg hängt unter anderem am Engagement des Gastronomen”, so der Bürgermeister weiter. Und das sei bei Frauke Targan-Schytrumpf sicherlich gegeben. „Sie arbeitet professionell und wird das Haus sehr gut führen.”
Gute Zusammenarbeit von Stadt und Pächterin
Kämmerer Markus Tempelmann wies auf die „harmonischen Vertragsverhandlungen” hin, die auch ein Zeichen für die künftig gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Pächterin zu werten seien. So könne der Kulturbahnhof zu einem Treffpunkt in der Stadt werden. Die Ansicht teilt Markus Freitag von der Bitburger-Brauerei, die im Jahr 2007 den Umbau der Räume zur Brasserie begleitet und unterstützt hatte: „Hier wird Hand in Hand mit der Stadt gearbeitet. Das kommt Pächterin wie auch den Gästen entgegen.”
Mit gutbürgerlicher westfälischer Küche sollen die Gäste ab 26. Februar verwöhnt werden. Zu den Spezialitäten gehören Klassiker wie Himmel un Ääd, Pfefferpotthast oder auch eine Bohnensuppe. „Aber sicher wird auch ein Steak auf der Karte zu finden sein”, so Ulrich Targan, der Herr über die Töpfe sein wird, im Wechsel mit einem zweiten Koch. Als Mittagstisch gibt es täglich ein bis zwei besondere Gerichte als günstiges Angebot, dazu natürlich aber auch die Möglichkeit, à la carte zu essen, so die Planung.
Darüber hinaus soll der Kulturbahnhof wieder seinem Namen gerecht werden. Die Möglichkeit, Ausstellungen, Lesungen oder Kleinkunst anzubieten, hat Frauke Targan-Schytrumpf schon ins Auge gefasst, aber: „Erst wollen wir gut starten, mit freundlichem Service, einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und leckerem Essen sehen, dass alles in geregelten Bahnen läuft und die Gäste zufrieden sind.” Dann könne man auch über Veranstaltungen nachdenken.
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