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Bahngelände

Eicker hofft auf schnellen Kompromiss mit Baugenosenschaft

15.11.2011 | 16:47 Uhr
Eicker hofft auf schnellen Kompromiss mit Baugenosenschaft
Das Bahngelände in Halver.

Halver.   Für die optimale Entwicklung des Bahngeländes ist die Stadt Halver auch auf die Kompromissbereitschaft der Baugenossenschaft angewiesen, da ein Grundstück der Genossenschaft in die zu planende Fläche hineinragt. Bürgermeister Bernd Eicker zeigt sich aber zuversichtlich, eine Lösung für das Problem zu finden.

Für die optimale Entwicklung des Bahngeländes ist die Stadt Halver auch auf die Kompromissbereitschaft der Baugenossenschaft angewiesen, da ein Grundstück der Genossenschaft in die zu planende Fläche hineinragt. Außerdem hatte die Genossenschaft Befürchtungen geäußert, dass bisherige Mieter aufgrund der höheren Verkehrsbelastung wegziehen könnten und die Baugenossenschaft aufgrund der höheren Leerstandsquote erhebliche Einnahmeausfälle verzeichnen könnte.

Tannenweg soll attraktiver werden

In der Sitzung des Umwelt- und Abfallausschusses am Montagabend zeigte sich Bürgermeister Bernd Eicker aber zuversichtlich, eine Lösung für das Problem zu finden. In Gesprächen habe Vorsitzender Gerhard Scharfenberg signalisiert, dass die Baugenossenschaft einer positiven Entwicklung des Bahngeländes nicht im Wege stehen wolle. Eine Entscheidung, so Eicker, falle voraussichtlich bei einer Vorstandssitzung in der kommenden Woche.

In der Sitzung des Umwelt- und Abfallausschusses ging es vor allem um die Befürchtungen der Anwohner des Tannenweges. Franz Helmut Engel, Fachbereichsleiter Bauen und Wohnen, erläuterte deshalb Einzelheiten der Ausbaupläne. So sollen auf der Fahrbahn in beide Richtungen 1,50 Meter breite Fahrradstreifen markiert werden. Auf beiden Fahrbahnseiten sollen Parkbuchten in Fahrtrichtung entstehen, daneben ein drei Meter breiter Bürgersteig. So werde auch genügend Platz für neue Bäume geschaffen, die zwischen den Parkbuchten gepflanzt werden sollen.

Anbindung an öffentlichen Nahverkehr

Bernd Eicker versprach: „Es soll dort schöner und attraktiver werden, als es gegenwärtig ist.“ Dazu gehöre auch eine Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. In welcher Taktung die Busse dort fahren können, müsse mit der MVG abgestimmt werden, so Franz Helmut Engel. Er geht jedenfalls davon aus, dass der Kreisverkehr als Wendemöglichkeit an der Einmündung Südstraße/Tannenweg zu keinem übermäßigen Verkehrsaufkommen führen werde. Einig waren sich die Ausschussmitglieder darin, dass der Lkw-Verkehr für die geplanten Gewerbeansiedlungen möglichst aus dem Tannenweg herausgehalten werden soll. Hier sei eine entsprechende Verkehrsführung mit dem Investor abzustimmen.

Dirk Maximowitz

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