Andächtige Auferstehungsfeier
05.04.2010 | 17:52 Uhr 2010-04-05T17:52:00+0200
Halver. Nicht in die Gemeinderäume in Ehringhausen, sondern mitten in die Stadt - in den Kulturbahnhof lud die evangelische Baptisten-Brüdergemeinde am Karfreitag zur Passions- und Auferstehungsfeier.
Die Ortswahl bewirkte, dass nicht nur Gemeindemitglieder kamen, sondern auch Menschen, die nicht ganz so bibelfest sind. „Das Sterben Jesu Christi auf Golgatha hat die Welt verändert”, sagte ein Sprecher. „Der Beweggrund: damit wir nicht verloren gehen.”
Der Chor gestaltete den überwiegenden Teil der Feier. „Jesus Christus hat dem Tod die Macht genommen. Gott sei Dank. Dank sei Gott”, sang das Ensemble. Alexander Kemler knüpfte mit seiner Predigt an die Lieder an. „Jesus Christus hat den Tod überwunden. Der Stein (vor dem Grab) ist weg”, sagte er und setzte hinzu: „Jesus ist auferstanden. Jesus lebt.”
Kemler blickte in die Religionsgeschichte zurück: „Vor der Reformation kauften die Menschen Ablassbriefe. Doch das befreit uns nicht von Sünde”, erklärte er und fragte die Zuhörer: „Suchst du schon lange nach dem Sinn deines Lebens?” Wenn wir vor Gott unsere Sünden bekennen, reinige uns Gott von aller Ungerechtigkeit, führte er weiter aus.
Nur Jesus könne Vergebung schenken. „Wir brauchen sie, weil die Sünde uns von Gott trennt.” Beten bringe Vergebung. „Lohn der Sünde ist der Tod, aber die Gnadengabe ist das ewige Leben”, unterstrich er und ergänzte: „Wer dieses Erlösungswerk für sich selbst noch nicht in Anspruch nahm, für den ist der Lohn die Verdammnis.” Bei Kaffee und Kuchen kamen die Anwesenden anschließend mit einander ins Gespräch.
0mitdiskutieren