Zwei BCH-Duos unter den „Besten im Westen“

Hendrik Westermeyer und Malte Laibacher gewannen bei den Westdeutschen Meisterschaften.
Hendrik Westermeyer und Malte Laibacher gewannen bei den Westdeutschen Meisterschaften.
Foto: Privat
Was wir bereits wissen
Mit zwei Titeln kehrte die Mannschaft des BC Hohenlimburg von den Westdeutschen Badminton-Meisterschaften in Refrath zuerück

Hohenlimburg-.  Bei den Westdeutschen Meisterschaften in Refrath am Wochenende sahnten die Hohenlimburger Cracks um Spielertrainer Hendrik Westermeyer kräftig ab.

Zwei Westdeutsche Meister stellt der BC Hohenlimburg aktuell: Das Hohenlimburger Topdoppel Westermeyer/Laibacher sowie das Mixed Stoppel/Riffelmann dürfen sich die „Besten im Westen“ schimpfen und freuen sich über den Titel.

Die ersten beiden Spiele konnten Westermeyer/Laibacher deutlich für sich entscheiden. Erst in der dritten Runde kam mit dem Solinger Doppel Lohau/Niemczyk erstmals richtig Gegenwehr auf. Nach verlorenem ersten Satz holten sich die Hohenlimburger aber Satz zwei und drei (15:21; 21:17; 21:15). Auch im Halbfinale wartete ein dicker Brocken mit Nyenhus/Wachenfeld (TV Refrath/FC Langenfeld). Nach drei spannenden Sätzen (23:21; 19:21; 21:17) zogen die Hohenlimburger ins Finale gegen Hukriede/Schmitz (BV RW Wesel/TV Emsdetten), die zuvor im Halbfinale das zweite Hohenlimburger Herrendoppel Bald/Stoppel aus dem Turnier warfen.

Mit zwei entschlossenen Sätzen (21:18; 21:15) konnten Westermeyer/Laibacher die „Westdeutsche Krone“ erspielen.

Hohenlimburger Nachwuchstalent

Lukas Adämmer spielte an der Seite von Janik Schwarze (SC BW Ostenland), zogen aber gleich im ersten Match gegen die späteren Hohenlimburger Turniersieger das Nachsehen. Das Hohenlimburger Nachwuchstalent Sebastian Haardt scheiterte mit dem Solinger Mirko Sosna in der zweiten Runde am Solinger Topdoppel Lohau/Nymczyk.

Im Mixed hatte Spielertrainer Westermeyer mit seiner Partnerin Dana Kaufhold (Bottroper BG) ein fast reines Hohenlimburger Finale nur knapp verpasst. Im Halbfinale schieden Sie gegen die an eins gesetzten Langenfelder Wachenfeld/Köhler aus.

Das Hohenlimburger Top Mixed Stoppel/Riffelmann setzte sich im Halbfinale gegen Waldenberger/Stahlberg (TV Refrath) als auch im Finale gegen Wachenfeld/Köhler durch.

Im Damendoppel konnten sich Miriam Mantell und Laura Riffelmann bis ins Halbfinale spielen. Dort scheiterten sie an die an zwei gesetzten Köhler/Ufermann (FC Langenfeld/ STC BW Solingen). Fast bis ins Halbfinale schafften es Lara-Carina Buchelt und Stefanie Pilz. Im Viertelfinale nahmen Sie dem an eins gesetzten Doppel Kölling/Stahlberg (TV Refrath) einen Satz ab.

Stefanie Pilz im Viertelfinale

Melanie Gräßer und Lena Seibert (Spvgg. Sterkrade-N.) kamen gut ins Turnier, mussten dann aber gegen die Hohenlimburger Buchelt/Pilz den Kürzeren ziehen.

Verdammt knapp verpasste die Hohenlimburgerin Sarolta Röhrnbacher das Finale. Im Halbfinale scheiterte die Einzelspezialistin an der späteren Turniersiegerin Katharina Altenbeck (BV Mühlheim) mit 20:22 und 22:24. So erreicht sie am Ende aber einen tollen dritten Platz.

Bis ins Viertelfinale spielte sich die Hohenlimburgerin Stefanie Pilz. Im Halbfinale schied sie aber gegen die an zwei gesetzte Mette Stahlberg (TV Refrath) aus.

Die einzige Disziplin ohne Hohenlimburger Podestplatz blieb das Herreneinzel. Lukas Adämmer schaffte es bis in die zweite Runde, der wie entfesselt spielende Tim Porps sowie Malte Laibacher kamen bis in die dritte Runde. Die Hohenlimburger Fahne hielt Christian Bald mit dem Einzug ins Viertelfinale hoch. Dort scheiterte er schließlich am glänzend aufgelegten Langenfelder Philipp Wachenfeld.

Mit zwei Meistern beim Turnier der besten im Westen zeigte sich wieder mal, dass mit den Hohenlimburgern Badmintonspielern immer zu rechnen ist. „Ich hab selten so ein durchweg gutes Turnier gesehen. Alle unsere Spieler haben Top-Leistungen geboten – auch die, die nicht auf dem Treppchen gestanden haben“, bilanzierte Westermeyer.