Zuwachs von 10 Prozent freut Hagener Grüne
01.12.2010 | 17:52 Uhr 2010-12-01T17:52:00+0100
Hagen.Es ist immer gut zu wissen, worüber man redet. Vor allem wenn’s um Prozente geht: Die Grünen in Hagen partizipieren durchaus vom allgemeinen bundesweiten Interesse an den modernisierten Ökopaxen. „Im letzten Jahr verzeichneten wir einen Mitgliederzuwachs von immerhin zehn Prozent,“ sagt Karen Haltaufderheide. Dann gesteht die Kreisgeschäftsführerin, dass der Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen in Hagen jetzt 80 Mitglieder habe. „Immerhin.“
80 Mitglieder, das ist die Zahl, die der Verband vor fast zehn Jahren hatte, als Karen Haltaufderheide ihren Job von Hubi Wolzenburg erbte. Dazwischen lagen tiefe Talsohlen, die bis auf die 68 runtergingen.
Atomausstieg, Stuttgart 21 - Themen, die die Grünen in Talkshows und auf Titelseiten beförderten. „In Hagen hat das leider wenig gebracht,“ bedauert Haltaufderheide. Das ist inzwischen auch dem Landesverband aufgefallen, der drängt auf eine Werbe- und Mitgliederhalte-Kampagne.
„Wir hätten nichts dagegen Volkspartei zu werden, aber nicht um jeden Preis,“ grüne Positionen müssten grüne Positionen bleiben, klar und deutlich wird Karen Haltaufderheide jetzt. Wenn diese Positionen nicht reichen, meint sie, um Leute anzulocken, werde es schwierig.
Ein statistisches Problem, das grünes Basisverständnis mit sich bringe, sei die gewollte Einbindung von sachverständigen Menschen ohne Interesse an einer Mitgliedschaft. Die reden mit, zählen aber nicht.
Und so langsam komme das grüne Gründungspersonal in die Jahre, Nachwuchs müsse her: „Immer öfter klingeln hier mal Jugendliche so um die 13 oder 14, die sagen mir dann, unsere Eltern haben uns zu euch geschickt, wir sollen was mit Politik machen,“ erzählt die Geschäftsführerin. Dieses jugendliche Klientel werde sie versuchen an die inzwischen recht rege gewordene Grüne Jugend weiter zu reichen.
Das Wählerpotenzial in Hagen für grüne Antworten auf alle Fragen sei ja da, das zeige das Ergebnis der letzten Kommunalwahl, nach der immerhin sieben Fraktionsmitglieder in den Rat zogen.
Wieder dieses „Immerhin“.
14:27
Haben die Grünen nicht unlängst das neue Atomgesetz auf Bundesebene mit verabschiedet?
13:12
Die Geschichte mit dem Altenhagener Bürgermeister gefällt mir,Oli. Da kommt auch ein ü drin vor, ebenso wie in Grüne.
Welch Grad an Schlichtheit allerdings dazu führt, grüne Politik auf die von Ihnen angeführten Punkte zu reduzieren, wird mir ebenso schleierhaft bleiben, wie die Gründe der unterschwellig darin anklingenden Ängste.
11:09
Die Grünen sind wichtig! Für Immigranten, damit es auch in Hagen endlich türkische Straßennahmen und bei den Ämtern Formulare in türkischer Sprache gibt!
Und für Altenhagen bitte Bürgermeister mit muslimischen Hintergrund.
Also GRÜN wählen
10:26
Ich bin sooooo froh, dass es euch gibt. Also euch, die in einer kurzen prägnanten Aussage die Grüne Ideologie charakterisieren koennen und zukunftsweisende Schluesse daraus ziehen. Echt, sooooo froh bin ich, weil wir damit die Karre sicher aus dem Dreck ziehen.
Dreck? Ach egal, die Folgen kriegen wir eh nicht mehr mit.
09:59
Das zeigt eigentlich deutlich das die Dummheit der Menschen nicht gestoppt werden kann. Trotz einiger weniger guter Ratsmitglieder( Jochen Riechel, Rüdiger Ludwig ) ist der ResT leider nicht wählbar. Bunddesweit sind die Grünen , genau wie die FDP, nur noch Mehrheitsbeschaffer .
09:57
#3 Zustimmung, Grün kann für Hagen nicht gut sein- Alleien dieser Umweltzonenwahnsinn....die machen doch alles mit ohne nachzudenken.
09:52
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09:47
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08:07
Immerhin sind die noch da!
Mehr bedeutet es nun wirklich nicht!
Was ist aus den Grünen geworden?
Nichts!
Die haben sich an die Macht gewöhnt, es fehlen die Wurzeln der Grünen!
Was waren die Grünen, was sind sie Heute?
Für mich NICHT mehr wählbar, da genau so verlogen wie alle anderen Parteien auch.
Punkt!
07:42
Was bedeutet der Schlusssatz????