Zu viel Arbeit für 25 Ehrenamtliche

Die Caritas sucht dringend Helfer, die bei der Bewältigung der Kleiderspender helfen sollen.
Die Caritas sucht dringend Helfer, die bei der Bewältigung der Kleiderspender helfen sollen.
Foto: WP

Hohenlimburg..  Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Pfarrcaritas können sich derzeit vor Arbeit kaum retten. Jeden Dienstag von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr öffnen Doratea Erkeling und Erika Hankeln die Pforten der Caritas.

Sie versorgen 70 Bedürftige Bürgerinnen und Bürger mit Lebensmittelgutscheinen sowie Kleider- und Sachspenden. Allein die Bewältigung dieser Aufgabe ist ein organisatorischer Kraftakt. Denn zusätzlich zu den materiellen Spenden, wird häufig ein sehr persönliches Gespräch geführt.

„Wir können keine weiteren Personen versorgen, weil wir völlig ausgelastet sind. Wir übernehmen auch die soziale Beratung und helfen Familien mit Kindern bei der Suche nach Plätzen in Kindertagesstätten“, erklären die Vorsitzenden der Pfarrcaritas, Doratea Erkeling und Erika Hankeln, die betonen, dass alle Ressourcen ausgeschöpft sind. „Wir sind maximal ausgelastet“, so die beiden Ehrenamtlichen, die mit 23 weiteren Mitarbeitern versuchen, die enorme Nachfrage und die Kleider- und Sachspenden zu bewältigen.

Nach Flüchtlingsankunft mehr Arbeit

Diese Arbeit hat sich ins schier Unermessliche gesteigert, seit die Flüchtlinge in Hohenlimburg angekommen sind.

„Das Spendenvolumen hat sich noch einmal erhöht. Säcke und Kartons müssen gesichtet, sortiert und eingeräumt werden, bevor sie in unserer Kleiderkammer gegen eine Spende erworben werden können“, versicherte Erika Hankeln. Flüchtlinge, die längerfristig in Hohenlimburg bleiben, oder bereits seit geraumer Zeit hier leben, bekommen fertig gepackte Kisten. Darin enthalten sind, so formulierte es Doratea Erkeling „alle notwendigen Basics, wie Bettwäsche Handtücher und Drogerieartikel“.

Die Kartons und Säcke mit Spenden stapeln sich auf den Fluren und in den Räumen der Caritas. „Wir benötigen dringend weitere Hilfe, weil unsere rund 25 Mitarbeiter nicht ausreichen. Vor allem körperlich belastbare Personen sind gefragt“, ergänzt Erkeling.

Trotz der vielen Arbeit können jeden Dienstag weitere Spenden abgegeben werden. Kleidung, die nicht vermittelt werden kann, wird entgeltlich von Bethel.Regional übernommen.

Übrigens: Dringend benötigt werden Bettwäsche, Handtücher und Kleidung für Jugendliche. Wer helfen will, kann sich bei den Mitarbeitern der Sankt-Bonifatius-Gemeinde unter 02334 / 28 82 melden.

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