Zerstörungswut trübt die Idylle
13.08.2009 | 17:19 Uhr 2009-08-13T17:19:00+0200
Die Stadt, die liebevoll auch „grünste Großstadt in Nordrhein-Westfalen” genannt wird, verfügt über rund 42 Prozent Waldfläche. Doch nicht alle Bewohner wissen diese Naturidylle zu schätzen.
Im Fleyer Wald kommt es immer wieder zu Fällen von Vandalismus. „Schilder werden hier ja regelmäßig umgetreten”, sagt Forstwirtschaftsmeister Marc Handwerker vom Forstbezirk Nord. Doch die neuesten Schäden sind schon eine Nummer größer.
Die Mädchen und Jungs der Pfadfinderschaft St. Georg hatten im Rahmen des gemeinnützigen Projekts „72 Stunden” zehn Stationen entlang des Lehrpfades im Fleyer Wald errichtet. Drei von ihnen wurden nun von Unbekannten mutwillig zerstört. So ist z.B. das Waldtelefon nicht mehr funktionstüchtig. Zwei Knüppel, die links und rechts an einem liegenden Baumstamm angebracht waren, wurden gestohlen.
Erwischt hat es außerdem die Pumpe, mit der Waldbesucher Wasser aus dem Krebsbach pumpen und über verschiedene Rinnen zurück in den Bach fließen lassen konnten. „Die wurde ganz auseinander genommen”, so Handwerker. Unbekannte zertraten das Informationsschild, entfernten den Filter der Pumpe und zerstörten den Pumphebel. „Das geht nur mit Gewalt”, weiß der Forstwirtschaftsmeister.
Auch das Waldxylofon wurde in Mitleidenschaft gezogen. Hier rissen die Unbekannten „mit ordentlich Kraft” eines der langen Klanghölzer herunter.
„Schön ist das nicht”, findet Marc Handwerker. „Die Jungs und Mädels der Pfadfinderschaft haben sich sehr viel Mühe gegeben und viel Herzblut in ihre Arbeit gesteckt.” „Es ist eine Gemeinheit”, findet auch Forstamtsleiter Horst Heicappell. Eine Vermutung, wer für den Vandalismus verantwortlich ist, hat er nicht: „Nein, da kann man gar nichts sagen.” Trotzdem stellt er eine Anzeige gegen Unbekannt.
Das Forsthaus Loxbaum wird sich, nicht zuletzt wegen der positiven Resonanzen zur Gestaltung des Fleyer Waldes, um die Reparatur kümmern. Zwar sei kein großer finanzieller Schaden entstanden, aber, so weiß Marc Handwerker: „Der Wiederaufbau kostet Aufwand und Zeit”.
21:05
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07:50
tja wer war es wohl, der liebe renter, der im wald seine ruhe haben möchte, und sich von sowas gestört fühlt???
oder der besoffene asie, der dank zerüttelter familie seine aggresionen ablassen wollte,
oder der liebe gärtner, der noch ein paar teile für seinen garten bräuchte??
wir werden es leider nie erfahren.......
00:18
....hoffentlich begegnen diese Störer mal ner Horde Wildschweine...Dann waren sie mal....
21:25
Wahrscheinlich leiden diese Typen an Rinderwahnsinn, oder haben sich die Rübe schon beim Komasaufen
wegggeknallt.
19:05
Da gibt es endlich mal einige wenige kreative Jugendliche, die etwas Originelles im Wald installieren und sich sinnvoll beschäftigen und prompt wird es von unterforderten oder gelangweilten Asis völlig hirnlos zerstört. In was für einer kranken Welt leben wir eigentlich ?
18:51
Traurig, traurig! Aber dieses asoziale dr...spack gibt es leider auch in Hagen und Umgebung. An Langeweile kann es wohl kaum liegen, die hatten wir damals auch zuweilen, fanden allerdings andere Möglichkeiten uns zu beschäftigen. Hoffentlich werden diese kranken gefunden und der gerechten Bestrafung zugeführt!