"Zeitreise" bringt Licht und Farbe in die Innenstadt
16.02.2010 | 18:25 Uhr 2010-02-16T18:25:00+0100Im Schatten der Kulturhauptstadt 2010 soll es sprießen: Innenstädte sollen nicht nur mit kulturellen Attraktionen punkten, sondern sich auch als lebenswert präsentieren. Im Rahmen eines Ideenwettbewerbs dazu hat Hagen mit dem Projekt „Zeitreise — Einzelhandel im Wandel” (auch) 2010 Aussicht auf Geld
Damit wäre der Schaufensterwettbewerb 2009 bezahlt und der für 2010 bezahlbar. „Wir könnten das 2009 begonnene Konzept mit ,Licht und Farbe' in der Innenstadt fortführen”, sagt Christiane Göttert von der Wirtschaftsförderung.
Die Wirtschaftsförderung ist Antragsteller für „Zeitreise”. An markanten Stellen in der Innenstadt wie Rathaus und Theater waren im Spätsommer 2009 Lichtpunkte als Wegweiser aufgestellt.
Wissenschaftliche Begleitung durch Fernuni
„Wir sind im Gespräch mit der Fernuni, um den Schaufensterwettbewerb unter dem Thema ,Jugendstil' wissenschaftlich zu begleiten”, so Göttert. Sorgt der Schaufensterwettbewerb für Wohlfühlcharakter, schafft er mehr Zufriedenheit bei den Kunden? — solche Fragen könnten die Wissenschaftler klären.
Die anvisierten Gelder — 340 000 Euro — sollen nicht nur für die Innenstadt ausgegeben werden. „Wir haben noch weitere Bausteine in Stadtteilen in den Antrag aufgenommen.” Etwa die Idee für ein „Zeitreise-Büro”, eine Anlaufstelle für Bürger rund um Aktionen im Kulturhaupt-stadtjahr, oder Lichtinstallationen während der Local-Heroes-Wochen im Juli. „Finanzieren wollen wir darüber hinaus ein Plakataktion zu einem Kindertanzprojekt ,Meine Nachbarn', in dem es um das Zusammenwachsen Europas geht”, so Göttert weiter.
Wenn Arnsberg sein Okay gibt, wird der Antrag auf Landesebene geprüft. Auf grünes Licht hofft dann auch Wehringhausen: Ein Baustein des Antrags beinhaltet einen Stadtteilservice-Laden.
In einem solchen „Kümmerer-Laden” sieht Bernd Roß, beim Planungsamt zuständig für Wehringhausen, ein Bindeglied zwischen Händlern und Anwohnern in Wehringhausen: Ein Büro, das Angebot und örtliche Nachfrage zusammenbringt. Über den Serviceladen könne ein Bringedienst organisiert werden, der die Senioren im oberen, im bergigen Wehringhausen versorgt. „Außerdem”, visioniert Roß weiter, „kann der Laden als Teilzeitladen benutzt werden.
In Wehringhausen gibt's keinen Optiker. Ein Optiker könnte also stundenweise in der Woche seine Dienstleistungen anbieten.” Bis 2010 würde der Serviceladen bezuschusst, danach müsste er sich über Vermittlungsgebühren tragen.
00:43
Ich könnte für die gute Sache ein Meisterbild stiften, ist ganz toll, weil darauf meine Lieblingskatze ist.
Könnte man auf dem Platz vor dem Rathaus versteigern, mit Radio Hagen usw.
08:25
Jahreseinnahmen des Museums Schumacher ca. 50000 X 6€ =300000€. 3400000€ für Spass und Freude in der Innenstadt? Viel Geld.
Kosten von Museum und Theater nicht gedeckt.