Zeit vergeht - und Zeit kostet nun mal Geld
28.12.2007 | 19:18 Uhr 2007-12-28T19:18:00+0100
Hagen. Im Frühjahr 2008 soll der erste Spatenstich für das neue Freizeit- und Sportbad am Ischeland sein. Dafür sind in diesem Jahr die letzten Weichen gestellt worden.
Nach gescheitertem Bürgerbegehren im Vorjahr wurde die Ausschreibung auf den Weg gebracht. Im Frühjahr gingen 27 Entwürfe bei der Auswahlkommission ein. Am Ende setzte sich das Büro Architekten/Ingenieure Krieger aus Velbert durch. Für 25 Mio. € plus Baunebenkosten soll nun ein Bad der Extraklasse entstehen. Was wird dem Bürger dafür geboten: Neben dem olympiatauglichen 50-Meter-Becken mit Tribüne und einem Spaßbereich für die ganze Familie vor allem ein Wellnessbereich der Extraklasse - jedenfalls nach dem heutigen Stand. Insbesondere die Saunalandschaften mit Schwimmteich im Außenbereich sollen viele der erwarteten 460 000 Besucher pro Jahr locken.
Ein Problem: Von der Idee bis zur Realisierung vergeht Zeit, und Zeit ist Geld, weil die Rohstoffpreise für Stahl und Glas etwa allein in diesem Jahr um rund 30 % gestiegen sind. Der Vertrag zwischen HagenBad und Generalplaner sieht zwar die Sicherheit vor, dass die 25-Mio.-€ nicht überschritten werden dürfe, dennoch ist bereits hier und da etwas abgespeckt worden. Mal sehen, was herauskommt. Genau wissen werden wir es erst 2009. Für Dezember '09 ist die Eröffnung geplant. Steht das neue Bad, werden das Hallenbad Boele und das Willi-Weyer-Bad samt City-Sauna geschlossen. Im Frühjahr soll mit den Tiefbauarbeiten im Bad und dem Bau des Parkdecks auf dem Parkplatz am Stadion begonnen werden. Inzwischen ist auch einer neuer Bäderleiter gefunden worden.
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