Zehnermädchen verkaufen sich bei 0:3-Niederlage sehr gut

Westfalenpokal. Die Ergebnisse sahen doch schon mal anders aus. Im Viertelfinale des Westfalenpokals unterlagen die U17-Kickerinnen vom SV Hohenlimburg 1910 dem VfL Bochum mit 0:3 (0:1). Das konnte sich nun wahrlich sehen lassen. Bei den Zehnerinnen war deutlich festzustellen, dass im Hohenlimburger Mädchenfußball eine Weiterentwicklung stattgefunden hat. „Ich kann mich noch erinnern, da haben wir gegen Bochum 0:18 verloren“, so Co-Trainer und Sportkoordinator Mädchenfußball Thomas Gebauer, der während des Spiels als Stadionsprecher fungierte. Ein Unterschied zwischen Westfalen- und Bundesligist war natürlich zu sehen, die Bochumerinnen waren in den entscheidenden Momenten einen Tick schneller und überzeugten mit Passgenauigkeit. „Wir haben eine gute Werbung für den Mädchenfußball gemacht“, freute sich Gebauer, dass auch mehr als 100 Zuschauer im Kirchenbergstadion erschienen sind. Auch Trainer Justin Kunze war mit seinen Mädels zufrieden. „Die Tore resultierten aus individuellen Fehlern. Mit etwas Glück hätten wir auch ein Tor schießen können, über einen 2:1-Sieg hätte sich Bochum auch nicht beschweren dürfen.“ Die Tore für Bochum fielen in den Minuten 36, 44 und 45. Jetzt können sich die Kunze-Schützlinge ganz auf die Mission Klassenerhalt in der Westfalenliga konzentrieren. „Mit einem Dreier in Scheidingen am Sonntag können wir etwas durchatmen“, so Kunze. Foto: Lutz Risse