Zehnermädchen bei Westfalenmeisterschaften im Mittelfeld

Hohenlimburg/Ibbenbüren..  Mit einem zwölften Platz von 30 teilnehmenden Mannschaften konnten die Zehnermädchen die bislang beste Platzierung bei Westfalenmeisterschaften verbuchen. Die Auslosung wollte, dass man auf den Lokalrivalen Iserlohn, darüber hinaus auf Warendorf (beides Regionalliga), Mecklenbeck (Westfalenliga) und die Bezirksligisten aus Siegen, Emsdetten, Wessum, Seppenrade Delbrück und Ottenberg-Bruchhausen traf.

Zu Beginn des Turniers kam es direkt zum Derby gegen Iserlohn. Die Teams agierten vorsichtig und das Spiel endete torlos. Im zweiten Spiel setzten die Hohenlimburgerinnen ein Ausrufezeichen und schlugen Seppenrade mit 7:0. Siegen wurde mit 4:1, Bruchhausen und Emsdetten je mit 2:1 geschlagen. Das brachte nach Abschluss des ersten Tages den zweiten Tabellenplatz. Das gute Abschneiden wurde nur durch den erneuten Ausfall von Annika Walter getrübt. Gegen Emsdetten lief sie allein auf das gegnerische Tor zu und wurde von den Beinen geholt. Vanessa Mann zog sich zusätzlich einen „dicken Zeh“ zu, konnte aber am nächsten Tag weiterspielen.

Gegen Warendorf verunsichert

Am Sonntag ging es gegen denn späteren Sieger Warendorfer SU. Die ersten Minuten gehörten den Zehnermädchen und folgerichtig gingen diese auch in Führung. Doch die Umstellung in der Mannschaft verunsicherte die Truppe und Warendorf gewann am Ende mit 3:1.

Im folgenden Spiel traf Hohenlimburg auf dem Tabellenletzten Wessum. Es lief nicht mehr so rund wie am Vortag. Mit einem Kraftakt gewann der SVH. Aus den verbleibenden zwei Spielen musste jetzt ein Sieg her, um unter die letzten Acht zu kommen. Jedoch sollte Dellbrück, abgeschlagen in der Tabelle, den Zehnermädchen keinen Zentimeter schenken. Dellbrück siegte am Ende 3:2. So lief alles auf das letzte Spiel hinaus, wo es gegen Mecklenbeck ging.

In einem offenen Spiel sollte zehn Sekunden vor Ende dann auch noch ein Eigentor zum 0:1 den „bitteren“ Schlusspunkt setzen.