Zehnerinnen fühlen sich in Reiste verschaukelt

Frauenfußball, Bezirksliga: SuS Reiste – SV Hohenlimburg 1910 1:1 (1:1). Auch wenn einige Spielerinnen mit Erkältungssymptomen zu kämpfen hatten, reisten die Zehnerinnen doch in Bestbesetzung zum Spitzenspiel nach Eslohe-Reiste. Die Vorgabe der Trainer um Torsten Hesse war klar – aus einer sicheren Abwehr heraus mit schnellen Kontern den Gastgeberinnen früh den Zahn ziehen.

So begann der SV 1910 auch sehr sicher und ließ die Gastgeberinnen viel laufen, ohne sich allerdings zwingende eigene Chancen zu erarbeiten. Die Gäste kontrollierten das Spiel und warteten ab. Reiste, die sich nur noch mit einem Sieg Chancen auf den Aufstieg hätten ausrechnen können, kam nicht zum Zug.

Nach einer Viertelstunde erarbeiteten sich die Zehnerinnen dann die ersten Chancen, und in der 22. Minute war es die Torschützin vom Dienst, Pascale Kampczyk, die zur 1:0-Führung traf.

Es lief alles nach Plan, doch nach einer halben Stunde schlichen sich kleine Fehler in die sonst sichere Abwehrreihe. Dies wurde auch gleich mit Hilfe des Schiedsrichters ausgenutzt. Lisa Apolinarski bekam, klar im Abseits stehend, einen langen Ball zugespielt und ließ sich diese Chance zum 1:1-Ausgleich nicht nehmen (32.). Bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel, und so bauten die Zehnerinnen auf die zweiten 45 Minuten.

Auch hier hatte Reiste nicht wirklich eine nennenswerte Möglichkeit. Anders die Hohenlimburgerinnen – Passi Kampczyk hämmerte einen Ball an die Latte, Saskia Biel schoss freistehend den Torwart an und auch Selina Quirin nutzte ihre Chancen nicht.

Als dann auch noch der Schiedsrichter bei einen korrekt erzielten Treffer von Saskia Biel auf Abseits entschied war klar, dass das Glück nicht auf Seiten der Zehnerinnen war. Reiste hatte noch zwei Konterchancen, vergab diese aber, und so blieb es am Ende beim 1: 1.

Dies ist aber kein Beinbruch. Die Zehnerinnen haben mit zwei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze immer noch alles in eigener Hand. Am kommenden Wochenende erwartet das Team um Lena Diethert nun LTV Lüdenscheid. Hier hat der SV 1910 auch noch etwas gut zu machen, denn im Hinspiel trennte man sich völlig überflüssig 6:6.

SV 1910: J. Biel, S. Kunze, R. Körfer, J. Wiechel, C. Birkner, B. Celik (68. K. Banas), S. Quirin, L. Diethert (55. S. Biel), F. Scichilone (75. E. Zannetin), P. Kampczyk, H. Rafflenbeul, S. Goßmann.

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