Zehner müssen gegen Hünsborn einfach nur das Tor treffen

Hohenlimburg..  Am Ostermontag wartet der nächste Kracher auf den Fußball-Landesligisten SV Hohenlimburg 1910. Um 15 Uhr im Kirchenbergstadion trifft die Elf von Trainer Roman Reichel auf den Tabellendritten RW Hünsborn.

„Eigentlich müssen wir nicht viel anders machen als im Spiel gegen Olpe. Wir müssen nur den Ball über die Linie bugsieren“, so Roman Reichel im Gespräch mit dieser Zeitung.

Mit Ausnahme der Anfangsphase waren die Zehner dem Liga-Primus in der Vorwoche nämlich ebenbürtig, in den zweiten 45 Minuten sogar besser. Sie erarbeiteten sich insgesamt vier Hochkaräter. „Davon hätten wir einen machen müssen“, trauert der Übungsleiter den vergebenen Punkten hinterher. Gegen Hünsborn muss eine Möglichkeit im Netz des Gegners landen, denn viele Gelegenheiten werden die Zehner nicht bekommen.

Nadelstiche über Konter

„Hünsborn ist eine Mannschaft, die in der Defensive sehr kompakt steht“, weiß Roman Reichel noch aus dem Hinspiel. Mit Kontern über Sebastian Braas oder Marius Uebach setzen sie die entscheidenden Nadelstiche. Mit 23 kassierten Toren verfügen sie über eine der besten Defensivreihen in der Liga – wobei die beste Abwehr mit gerade einmal 19 Gegentoren nach wie vor der SV Hohenlimburg 1910 aufbietet.

„Es wird wieder ein Geduldsspiel werden“, so Reichel. Allerdings möchten die Hohenlimburger vor eigenem Publikum natürlich alle drei Punkte holen. „Es ist nicht viel passiert. Finnentrop hat zwar gewonnen, aber Meschede hat in der Vorwoche nur Remis gespielt.“

Ein Einsatz für Michel Amaral käme nach seiner Zerrung aus dem Erlinghausen-Spiel noch zu früh. Nik Kunkel ist nach wie vor in medizinischer Behandlung, so dass Roman Reichel – wenn überhaupt – nur einen kurzen Einsatz riskieren will. Ab der kommenden Woche kann Nik Kunkel aber wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen.