Wo bleiben die Sanktionen?

Illegale Müllentsorgung. Täglich wird auf dem Friedensplatz in Altenhagen skrupellos säckeweise Hausmüll angeladen. Spricht man die Übeltäter – bei denen es sich oftmals um „Neubürger“ handelt – an, gibt es entweder Verständigungsprobleme oder man wird bedroht oder sogar als Nazi beschimpft.

Hinzu kommen die Menschen, die ihren Hausmüll in kleinen Päckchen verstauen und im Vorbeigehen abwerfen. Auf die Frage nach dem Warum kommt nicht selten die Antwort, man habe keinen Müllbehälter oder könne die schwere Tonne nicht mehr aus dem Keller schieben.


Es ist anzunehmen, dass dieses tägliche Müllabladen am Standort Friedensplatz vom HEB geduldet wird, weil ja gleichzeitig mit dem Sammelgewerbe von Papier, Glas und Kleidung sehr gutes Geld verdient wird. Auch wenn die Pressesprecherin vom HEB gebetsmühlenartig in der Behauptungsstrategie eine anderes Sichtweise in der Öffentlichkeit vertritt.


Wo bleiben die Sanktionen für diesen Müllfrevel? Müssen die Anwohner das weiterhin ertragen, weil Altenhagen in manchen Köpfen schon als weißer Fleck dargestellt wird? Dietmar Klinker, Altenhagen