Willkommenskultur durch ehrenamtliche Helfer

Hohenlimburg..  Ab März sollen voraussichtlich die ersten Flüchtlinge in Hohenlimburg heimisch werden. Das ist die wesentliche Erkenntnis des runden Tisches, der am Montagnachmittag im Rathaus einberufen worden war. Daran nahmen, wie angekündigt, die heimischen Vereine, die Vertreter der Kirchen, der Politik und der Stadtverwaltung um Dezernentin Margarita Kaufmann teil.

Was kann jeder wann leisten? Wer kann sich wie einbringen, Kontakt zu den Neubürgern aufbauen oder gar eine Patenschaft übernehmen? Wer kann materielle Unterstützung in welcher Form bieten? Das sind einige Kardinalfragen.

Mit Fragebogen Überblick gewinnen

In einem Fragebogen der Stadt haben potenzielle Helfer die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten (u.a. Sprache, Unterstützung bei Behördengängen) einzutragen und diese der Stadt Hagen mitzuteilen.

So zeigte sich die Caritas bereit, weitere Spenden aufzunehmen und am Pfarrer-Lang-Weg einzulagern: Kleidung, Haushaltswaren, Spiel- oder Bettzeug.

Noch nicht bestimmt wurde der Ortstermin in der Unternahmer, um mit den Nachbarn der Notunterkünfte zu sprechen. Einige Bürger haben beim Bezirksbürgermeister angeklopft und ihre Bedenken geäußert. Insbesondere gegen die Anzahl der Flüchtlinge, die an der Unternahmer Straße (40 - 50 Plätze), der Wilhelmstraße (40 - 50 Plätze) und am Schlossblick (44 Plätze) eine neue Heimat finden sollen.

Die Gespräche sollen Berührungsängste abbauen und die Bereitschaft fördern, eine Willkommenskultur zu schaffen. So, wie es in Mülheim an der Ruhr geschehen ist. Diese Kommune gilt inzwischen als Vorzeigestadt für eine herzliche Aufnahme von Flüchtlingen.

Was an der Ruhr zur Realität geworden ist, sollte auch an der Lenne möglich sein. Oder?

EURE FAVORITEN IN DIESER STUNDE