Wichtiger Sieg der HSG-Reserve

Hohenlimburg..  Wichtiger Auswärtssieg für die Reserve, Rekordschlappe für die „Dritte“ – das waren die beiden Extreme des vergangenen Wochenendes aus Sicht der auf Kreisebene aktiven Handball-Teams der HSG Hohenlimburg.

Kreisliga: SG DJK Bösperde II – HSG II 22:27 (13:13). „Ich bin sehr froh, dass wir das gepackt haben“, atmete HSG-Coach Thomas Schneider tief durch, denn eine Niederlage hätte Abstiegskampf pur bedeutet. So aber gelang der Sprung auf Rang sechs. Wieder einmal bot die Hohenlimburger Zweitgarnitur, die auf Jakobs, Heider, Heimes und Paaschburg verzichten musste, zwei völlig verschiedene Halbzeiten. Zunächst lief nach dem Hattrick von Felix Hinz zum 4:3 wenig zusammen, durfte man froh sein, dass der Tabellenletzte aus Bösperde ebenfalls sehr fehlerhaft agierte. Der zur Pause eingetroffene Mike Hagenkord sorgte dann für mehr Stabilität in der Abwehr. Beim 20:18 durch Dennis Arns lag die HSG erstmals zwei Tore vorne. Und als Fabian Richter zum 24:21 (57.) traf, war der sechste Saisonerfolg perfekt.

HSG II: Vartmann, Kind; Hinz (6), Arns (5), Räder (5/4), A. Richter (4), L. Vartmann (2), F. Richter (2), Rinke (2/1), Waschk (1), Hagenkord.

1.Kreisklasse: VfL Platte Heide – HSG III 56:17 (24:7). Die mit einem Minikader zum Spitzenreiter angereisten Hohenlimburger waren hoffnungslos überfordert. Da Thorben Hennig Rückenprobleme hatte, musste sogar Trainer Stefan Seuthe auf dem Parkett aushelfen. Nach 45 Minuten kassierte Marcel Schulz die dritte Zeitstrafe, was dauerhafte Unterzahl bedeutete. Doch der mit vier landesligaerfahrenen Akteuren bestückte VfL kannte keine Gnade. „Man hat uns für unser faires Verhalten gelobt“, nahm Seuthe immerhin etwas Positives aus Platte Heide mit.

HSG III: Hakomiv, Hennig, Hinz, Brahimi, Hankeln, Schulz, Rump, Seuthe.

HSG IV – VfL Platte Heide II 32:24. Auch die Hohenlimburger Oldies stehen nach diesem Erfolg schon vor dem Gruppen-Gipfeltreffen am Samstag beim TV Wickede II als Teilnehmer der Halbfinal-Playoffs fest: Plattes Heides Reserve leistete zwar energischen Widerstand, aber letztlich setzte sich die größere Routine durch, wobei Peter Chwalek als Torschütze herausragte.

HSG IV: Schachulski; Landsiedel, Ofluoglu, Recber, Filippelli, Tessari, Anjic, Brahimi, Chwalek, Becker, Schütte, Werner, Hartung.