Westfalenbad: „Nicht euphorisch, aber zufrieden“
01.03.2011 | 18:21 Uhr 2011-03-01T18:21:00+0100
Hagen. „Ich bin nicht euphorisch, aber durchaus zufrieden“, bilanziert Hagenbad-Geschäftsführer Christoph Köther nach den ersten Monaten Badebetrieb am Ischeland.
Mit Sonderangeboten für Frühschwimmer und die Generation 55+, Spezialtarifen an Montagen sowie verlängerten Saunazeiten möchte Hagenbad die Attraktivität des Westfalenbades weiter steigern.
Nach den anfänglichen Diskussionen über zu saftige Eintrittspreise hatte Hagenbad zugesichert, die Tarifstrukturen nach einer Anlaufphase noch einmal auf den Prüfstand zu stellen. „Grundsätzliche Änderungen erscheinen uns angesichts der ersten Erfahrungswerte im Moment jedoch wenig sinnvoll“, verweist Köther mit Blick auf andere Anbieter in der Region, die mit ähnlichen Preisen kalkulieren. „Allerdings möchten wir ab sofort mit ein paar zusätzlichen Zielgruppenangeboten die auslastungsschwachen Zeiten noch effektiver nutzen.“ Davon sollen vor allem der Sport- und der Freizeitbereich profitieren. Im Sauna- und Wellness-Bereich bleibt es hingegen bei der Staffelung von Drei-Stunden- und Tages-Tickets.
Insgesamt gehen die im Rahmen des Bäderkonzeptes vom Rat bereits 2006 auferlegten Planzahlen, die den Zuschuss für die Bäder auf insgesamt 4,5 Millionen Euro deckelten, auf. Trotz Preissteigerungen bei den Energie- und Lohnkosten entspricht das Minus für die Alt-Bäder den etwa kalkulierten 1,5 Millionen Euro. Dabei entfielen im Jahr 2010 auf Hestert- (55 000 Besucher) und Hengstey-Freibad (46 000 Besucher) jeweils 400 000 Euro sowie auf auf das Lennebad (43 000 Besucher) gut 600 000 Euro. Dabei hat in den Augen von Hagenbad sich die Verkürzung der Freibad-Saison mit einem entsprechenden Schlechtwetterkonzept bewährt. „Hier ist eine Veränderung des bestehenden Angebotes auch nicht geplant“, tritt Köther unmissverständlich allen anderslautenden Unkenrufen entgegen.
Sauna wirtschaftlich auf einem guten Weg
Im Westfalenbad entwickelt sich bislang vor allem der Sportbereich erfreulich. Auch ohne die Schüler und Vereinsschwimmer liegen hier die Zahlen über den Erwartungen. Auch die Sauna sieht Köther wirtschaftlich auf einem guten Weg: „Hier erleben wir nicht nur eine durchweg positive Resonanz, sondern auch eine permanente Steigerung der Besucherzahlen.“ Problematischer sieht es noch im Freizeitbereich aus: „Hier liegen wir noch nicht auf der Ziellinie“, sieht der Hagenbad-Geschäftsführer noch Optimierungspotenzial. Allerdings seien in den acht Öffnungsmonaten des Premierenjahres 2010, in dem 260 000 Besucher das Eingangsdrehkreuz passierten, lange Zeit die Außenanlagen auch noch nicht fertig gewesen. Um die Attraktivität zu steigern, soll in diesem Jahr der Kleinkinderbereich verschönert werden. Über eine zweite Rutsche wird frühestens 2012 nachgedacht.
Januar Topmonat
Besucherstärkster Monat war bislang der vergangene Januar mit 40 000 Gästen. Eine Zahl, die den anhaltenden Aufwärtstrend bestätigt. Immerhin hat das Westfalenbad im Premierenjahr Hagenbad ein Umsatzplus von 75 Prozent beschert – Tendenz steigend. Die jetzt aufgrund von Kundenwünschen aufgelegten Tarifangebote sollen dem Sport- und Freizeitbad einen weiteren Schub verleihen.
06:28
Dabei hat in den Augen von Hagenbad sich die Verkürzung der Freibad-Saison mit einem entsprechenden Schlechtwetterkonzept bewährt. „Hier ist eine Veränderung des bestehenden Angebotes auch nicht geplant“, tritt Köther unmissverständlich allen anderslautenden Unkenrufen entgegen.
Irgendwie müssen die Besucherzahlen für diese Bäder ja verringert werden. Denn nur dann hat man ein Argument, um zumindest das Hestert-Freibad und das Lennebad zu schließen.
Ich persönlich denke, daß in 2012 auf der Hestert die Abrißbagger rollen, damit dort eine schöne Einfamilienhaus-Siedlung entstehen kann. Und um dies argumentativ darstellen zu können, werden die Gäste dort systematisch vergrault. Siehe die Öffnungszeiten in 2010.
Glück auf !
20:27
Das Westfalenbad bemüht sich sehr den hohen anforderungen gerecht zu werden!
18:29
@ Henry23
So dumm sind die Düsseldorfer dann doch nicht! ;))
11:48
#8 von kleane , am 03.03.2011 um 05:47
An die Düsseldorfer.
Wenn ihr wollt könnt ihr die ganze Stadt haben.
10:20
Der Sportbereich ist wirklich das Beste am Westfalenbad. Da hat die Lobby der Schwimmvereine gut gegriffen. Doch lebt ein Spaß- und Freizeitbad nicht von den Vereinsschwimmern, die sowieso keinen Eintritt bezahlen weil sie ja ihren Vereinsbeitrag an den Verein schon bezahlt haben.
Aber der Wellness und Saunabereich kann neue Kunden anlocken. Aber nicht mit so einem Angebot. Wer behauptet das der Sauanbereich Top ist, der sollte sich vor solchen Äußerungen mal andere Bäder ansehen. Ich nenne da als Beispiele noch mal das Saunadorf in Lüdenscheid mit viel Event- und Ruhecharakter. Sowie z.B. die Sauna in Olpe an der Bigge. Selbst das Aquamare hat mehr zu bieten.
Der Klein-Kinderbereich im Spaßbad ist so etwas von langweilig und hat keinen Aufforderungscharakter für die Shortys zu spielen. Auch ist die Aufenthaltsqualität für Eltern in diesem Bereich nicht gut gelöst.
Wer mit dem Anspruch und dem Slogen wirbt das modernste Bad in der Region, wenn nicht sogar in Deutschland zu haben, sollte da schon mehr bieten als Werbesprüche.
06:33
Ich habe ein paar Mal die Sauna besucht. Ich bin positiv Überrascht. Wirklich eine tolle Anlage, sehr sauber und freundliches Personal. Der Gastronomiebereich ist spitze. Die Aufgüsse sind sehr gut. Hagen brauch sich nicht vor anderen verstecken. Ein negativen Punkt gibt es doch. Es wäre schöner wenn man anstatt 3 Stunden 4 Stunden buchen könnte und nicht gleich eine Tageskarte kaufen muß.
05:47
Ich komme jeden Samstag aus Düsseldorf um im Westfalenad zu schwimmen.
Im Gegensatz zu Düsseldorfer Bädern ist das Westfalenbad groß und hell. Der Sportbereich ist fantastisch, die räumliche Trennung von Schwimmbecken und Sprungbecken habe ich so noch nirgendwo erlebt. Man brauch keine Angst haben dass einem jemand auf den Kopf springt.
Der Freizeitbereich macht einfach Spaß. Wenn ich alleine den Strömungskanal mit dem in Oberhausen vergleiche, gebe ich Hagen 100 Punkte, Oberhausen höchsten 30.
Auch das Solebecken ist fantastisch. Der Weg durchs Freie war bei Minusgraden eine Überwindung, gesundheitlich aber sicher wertvoll.
Demnächst werde ich auch die Sauna mal anschauen. Aber jetzt freue ich mich schon wieder aufs Schwimmen im Sport- und Wellnessbereich am Samstag.
Wenn die Hagener dieses Bad nicht mögen, ich mache Werbung in Düsseldorf, dann kommen wir eben.
Überprüfe erst einmal die Freizeitangebote in Deiner Stadt bevor Du Dich in die Provinz (ca. 150 km hin-und zurück) begibst und die Umwelt belastet wird.http://www.baeder-duesseldorf.de
22:59
Was ich an handwerklichen Fehlern nicht verstehe, ist, dass im Spaßbad fast überall Edelstahl eingesetzt wird, aber die Abschlußblende aus verzinktem Eisen besteht und bereits nach drei Wochen angerostet war. Es wurde Nachbesserung versprochen, passiert ist nichts!
Der Eingang für Vereine ist bis heute nicht überdacht, was eine Zumutung darstellt!
Das Beste an diesem Bad ist der Sportbereich und anscheinend die Saunalandschaft, die ich allerdings noch nicht ausprobieren konnte.
19:03
#5 oder Neheim oder Lago :-) Wobei die Saunalandschaft im Vergleich zum mickrigen und gefühlskalten Freizeitbereich schon gut ist.
17:09
War einmal da gewesen und auch das letzte mal.
Da fahre ich doch lieber, wieder nach Plettenberg ins AquaMagis! So eine enttäuschende Badeanstallt wie das Westfalenbad, habe ich schon lange nicht mehr erlebt.
www.aquamagis.de