Wenn Zahlen die Gefühle verdrängen
20.01.2012 | 17:28 Uhr 2012-01-20T17:28:00+0100Abschied hat auch immer etwas mit Wehmut zu tun, zumindest dann, wenn er schwer fällt. Und so klang in dem Rückblick der scheidenden Kulturbüro-Leiterin Rita Viehoff beim traditionellen Neujahrsempfang ihres „Kultur-Ladens“ eine gehörige Portion Wehmut mit. Und das, obwohl die Kulturarbeit für Hagen und seine Bürger in den vergangenen Jahren wahrlich nicht leichter geworden ist. Ganz im Gegenteil – wenn das Geld in der Stadt fehlt, dann hört der Spaß meist auf. Zumindest jener Spaß an kulturellen Höhepunkten, den Rita Viehoff und ihr Team den Hagenern mit zahlreichen Veranstaltungsreihen, Projekten und Präsentationen bereitet hat.
Doch trotz vieler Widerstände will das Frauenteam vom Museumsplatz 3 für ein lebendiges Hagen so lange „weiterstrampeln“, bis es sich auch ohne den Sachverstand, die vielen Kontakte und vor allem den Optimismus der scheidenden Chefin sicher über Wasser halten kann. Daran ließ Mitarbeiterin Andrea Honickel mit ihren würdigenden Worten keinen Zweifel aufkommen, auch wenn das Kulturbüro mit nunmehr Sigrun Politt an der Spitze in unruhigem Wasser schippert.
17:07
@ spatzenfreund Sie stellen schon die richtigen Fragen. Vielleicht dämmert es den Verantwortlichen für das Gutachten, dass der Gutachter noch weniger Ahnung von dere Materie Kultur hat, als sie selber. Traurig und peinlich für die Verwaltungsspitze in Hagen.
20:48
ist es der herr hasenritter aus herten? hat nicht viel mit kultur am hut, oder? was qualifiziert ihn dann? wurde ein parteifreund bedacht? ist es untreue? warum muss man auf der einen seite spenden für den muschelsalat sammel und anderereseits einen gutachter bezahlen, der vielleicht nicht weiß, was er da tut? und warum braucht ein kulturbüro einen neujahrsempfang? weniger unsinn anstellen und keine brücken mehr bepinseln lassen, keinen neujahrsempfang mehr, den muschelsalat auf die konzertmuschel konzentrieren ("ab in die mitte"!), fertig ist mein sparkonzept. hagen ist doch noch pleite, oder?
14:27
@kulturliebende Die Facebookseite des gutachtenden Professors funktioniert nicht mehr. Kultur und Tatort ist eine interessante Mischung.
14:26
Wann wird endlich einmal offengelegt, wieviel Geld die Stadt bzw. die Stadtspitze für so genannte Gutachten wie das des Bürokratieprofessors aus Wehringhausen, wo er den Sozialdemokraten gibt, um gleichzeitig Stellenabbau bei der Stadt zu empfehlen. Rechnen wir die 75000 Euro für den Professor Hasenritter aus Wehringhausen um, dann ist das bestimmt das Jahresbruttogehalt von 2 Kindergärtnerinnen. Ich bin mit der kulturliebenen nicht immer einer Meinung, doch hier hat sie Recht!
11:33
Warum ist dieser gute Artikel denn von der Hauptseite verschwunden, während andere Artikel schon seit Wochen die öffentliche Aufmerksamkeit bannen sollen? Wird hier der Versuch unternommen, den "Kulturfachmann" Hasenritter vor Kritik zu schützen? Auf sein Gutachten darf man gespannt sein. Eine kritische Prüfung und Blamage für die Auftraggeber ist garantiert! Hoffentlich erweist sich die Hagener Presse nicht als Hasenfüße.
00:34
Hier die Hasenritter - Facebookseite
http://www.facebook.com/people/Karl-Hasenritter/100000177743330
00:33
Zu diesem Verwaltungsprofessor Hasenritten kann man nur sagen, dass seine Bestellung zum Kulturgutachter nicht nur von wenig Sachverstand des Vewaltungsvorstands zeugt, der Gutachter selbst aber eine Katastrophe ist. Wenn jemand auf seiner Facebook-Seite als Kultur "Tatort-Gucken" aufführt, dann lässt das allein schon tief blicken. Die Verantwortlichen in Hagen täten gut daran, die Zahlenwerke dieses Nicht-Sachverständigen mit der gebotenen Skepsis und Kritik zu betrachten. Wenn man dann auch noch hört, dass dieser SPD-Wehringhausener-Vorstand für sein "Gutachten" 75000 Euro erhält, kann man sich nur an den Kopf fassen, auch mit Blick auf die drakonischen Sparmaßnahmen, die den Kulturbereich in Hagen schon getroffen haben. Vom "Kulturdezernet" Bleicher etwas zu erwarten, wäre zu viel verlangt. Er hat seine Koffer schon gepackt und will nicht mehr negativ auffallen. Negativ auffallen wird die Stadt Hagen mit dem "Gutachten" Hasenritter ganz bestimmt, gewiss auch überregional. Man mag gar nicht sagen: Typisch Hagen!