Wenn man nicht krank ist, die Finger davon lassen

Lasst es lieber: Cannabis ist eine illegale Droge. Was heißt das? Es gibt Menschen, die sich einen sogenannten „Joint“ drehen (manche nennen das auch bauen) und ihn dann rauchen. Ein Joint ist eine selbstgedrehte Zigarette, in der sich Tabak und Cannabis, oder genauer: Marihuana, befinden. Marihuana werden die kleinen Blätter der weiblichen Cannabis-Pflanze genannt.

Wenn man diesen Joint jetzt also raucht, dann hat das Cannabis eine ganz bestimmte Wirkung auf den Körper. Es macht „high“, wie man dazu sagt. Wenn man in so einen Rausch hineinkommt, dann denkt man nicht mehr so wie vorher, man kann sich nicht mehr so gut erinnern und man tut Dinge, die man so vielleicht nicht machen würde. Cannabis ist eine Droge, von der man besser die Finger lassen sollte. Man braucht so etwas nicht, um in seiner Freizeit Spaß zu haben.

Viele Mediziner aber sagen, dass die Wirkung von Cannabis – aber nur in ganz geringen Mengen – hilfreich sein kann bei der Behandlung von Schmerzen, Krebs oder Menschen mit Depressionen. Bei Depressionen kann Cannabis möglicherweise eine positive Wirkung auf den Betroffenen haben. Aber: Sowas darf wirklich nur unter ärztlicher Aufsicht und in enger Abstimmung passieren. Ohne dass ein Arzt es einem verschreibt, würde man sowieso nicht an ein Medikament kommen, das Cannabis enthält.

Foto: Michael Kleinrensing