Wenn der Motor im Körper stottert

Hohenlimburg..  Das Herz ist der Motor des Menschen. Fast 180 Millionen Liter Blut pumpt es im Laufe eines 75-jährigen Lebens durch den Körper. Wenn die Kraft des Herzmuskels nachlässt, kann das den Lebensalltag des Betroffenen beeinträchtigen und ernste Folgen haben. Welche Maßnahmen helfen, einer Herzschwäche vorzubeugen und welche Behandlungsmethoden es gibt, erklärt Chefarzt Dr. Eberhard Soennecken am Dienstag, 2. Juni, ab 19 Uhr, in einer Info-Veranstaltung zum Thema „Das schwache Herz“ in der Cafeteria des evangelischen Krankenhauses Elsey an der Iserlohner Straße.

Bei einer Herzschwäche, die in Fachkreisen als Herzinsuffizienz bezeichnet wird, ist das Herz nicht mehr in der Lage, die benötigte Menge Blut durch den Körper zu pumpen. Typische Symptome sind Atemnot bei schon kleinen Belastungen, geschwollene Beine sowie Wassereinlagerungen auch an anderen Stellen. Außerdem äußert sich Herzschwäche in einer verminderten Leistungsfähigkeit, Müdigkeit und Appetitlosigkeit. Zudem können Herzrhythmusstörungen auftreten.

Angemessen verhalten

„Wer gut informiert ist, kann einer Herzschwäche besser vorbeugen und sich im Fall einer bereits vorhandenen Herzinsuffizienz angemessen verhalten“, betont Dr. Soennecken. Neue Behandlungsmethoden und moderne Medikamente können die Lebensqualität Betroffener deutlich steigern. Maßgeblich für den Behandlungserfolg ist auch der Patient selbst. Wer sich gesund ernährt und Ausdauersport betreibt, steigert sein Wohlbefinden.