Wanderer sollten Waldwege am Samstag meiden
17.11.2010 | 13:31 Uhr 2010-11-17T13:31:00+0100
Breckerfeld.Um die Problematik der wachsenden Schwarzwildpopulation in den Griff zu bekommen, begeben sich die Jäger des Ennepe-Ruhr-Kreises am Samstag auf große Drückjagd.
Um die Problematik der wachsenden Schwarzwildpopulation mit den daraus resultierenden Wildschäden in landwirtschaftlichen und privaten Flächen in den Griff zu bekommen, haben die Jäger im Ennepe-Ruhr-Kreis seit einigen Jahren viel Zeit in die Ansitzjagd in der Morgen- und Abenddämmerung und in Mondnächten investiert. Zusätzlich dazu nutzen sie seit einigen Jahren im hauptsächlich betroffenen EN-Südkreis das Instrument der revierübergreifenden Drückjagden. Die nächste große Drückjagd wird am kommenden Samstag, 20. November, durchgeführt. „Die Jagd beginnt in den einzelnen Revieren um 10 Uhr“, sagt Breckerfelds Hegeringsleiter Klaus-Jürgen Kumpmann.
In Breckerfeld sind folgende Straßen betroffen: An der Kreisstraße nach Dahlerbrück wird am Samstag zwischen den Einfahrten nach Loh und zur Glör die Geschwindigkeit auf 30 km/h festgesetzt. Im Bereich Altenbreckerfeld gilt die gleiche Regelung von Branten bis zur Ennepetalsperre. Auf der Landstraße Breckerfeld-Ennepetal (L 701) gilt die 30 km/h-Begrenzung von Delle bis Steher Berg. Klaus-Jürgen Kumpmann mahnt dennoch ausdrücklich: „Wir bitten Verkehrsteilnehmer um vorsichtige Fahrweise.“
Wanderwege meiden
Auch die Jagdgenossenschaft, die die Interessen der Grundeigentümer in jagdlichen Belangen vertritt, bittet über die Verkehrsteilnehmer hinaus alle Wanderer, am Samstag die Wege in unseren Wäldern und deren Randbereichen möglichst zu meiden. Vorsitzender Georg Grammel: „Wir unterstützen das Engagement der heimischen Jäger, die Zahl der Wildschweine durch die große Jagd zu verringern.“ Einige Landwirte hätten sich als Treiber bei dieser Drückjagd zur Verfügung gestellt. Erfreut sei er darüber, dass Berufskollegen zunehmend bereit sind, in den Randbereichen großer Felder mit Mais und Getreide im nächsten Jahr Randstreifen an Waldrändern mit Saaten anzulegen, die rechtzeitig vor der Abreife dieser Felder zur Silagegewinnung gemäht werden, um die Bejagung des Schwarzwildes zu erleichtern.
Da es in diesem Jahr bedingt durch den trockenen Sommer in den Wäldern so gut wie keine Eicheln und Bucheckern gibt, die den Schwarzwildrotten in normalen Jahren jetzt viel Nahrung bieten, wachsen zurzeit die Schadensmeldungen von Landwirten auf deren Grünlandflächen. Die Schweine suchen unter den Kuhfladen nach Maden und Würmern. Manche Weide sieht nach ihrem nächtlichen Besuch aus wie ein Acker.
20:14
Wenn man seine Kommentare einstellt,
sollte man auch den Mut haben und
mit seinem Namen dazu stehen!
19:52
Bei Interesse (verfasst am 17.11.2010)!!!
Kommentar von mir unter:
http://aktuell.meinestadt.de/ennepetal/2010/11/17/wildschweinjagd-wanderer-sollten-waldwege-am-samstag-meiden/
09:03
@ 1-3 wenn die tiere nicht gegessen werden sollen, warum sind die dann aus STEAK???
und ihr esst meinem essen das essen weg, schämen solltet ihr euch, pfui!!!!
und ich zähle mich noch zum menschen, somit dienen die tiere dazu mich satt zu halten!!!!!
13:22
und wiedereinmal sinnlose Kommentare von Leuten die anscheinend nicht viel ahnung haben von dem was Sie hier schreiben.
Massive Fütterungen gibt es hier gar nicht und Verboten sind sie auch. Hirsche gibt es in Breckerfeld auch gar keine (Ausnahme sie sind aus einem Wildgatter ausgebrochen).
Wenn die Jäger letzten Winter nicht ein wenig dazu gefüttert hätten wären viele Rehe elendich verhungert ( aber Hauptsache ****** Jäger und so)
Möchte euch mal sehen wenn ihr morgens aufwacht und euer kompletter Garten ist umgegraben oder der Sportplatz auf dem eure Kinder oder Freunde Fußballspielen nicht mehr genutzt werden kann weil die Wildschweine Hunger gehabt haben.
13:20
Gefährlicher Ratschlag:
.... bittet über die Verkehrsteilnehmer hinaus alle Wanderer, am Samstag die Wege in unseren Wäldern und deren Randbereichen möglichst zu meiden.
Beim Meiden der Wege kann so mancher leicht im Unterholz für eine Wildsau gehalten werden !
11:38
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11:33
Jahr für Jahr ballern Jäger in Deutschland über 5 Millionen Wildtiere tot. Für das einzelne Tier ist dies meist mit furchtbaren Qualen verbunden, die im Grunde gegen das Tierschutzgesetz verstoßen - von dem die Jäger bezeichnender Weise ausgenommen sind - und die durch nichts zu rechtfertigen sind. Denn die Jagd ist aus ökologischer und biologischer Sicht nicht notwendig, ganz im Gegenteil:
Jagd schädigt mehrfach das ökologische Gleichgewicht.
10:41
GEGEN DIE JAGD!!
Durch die massive Fütterung von Rehen, Hirschen und Wildschweinen im Rahmen der jagdlichen Hege tragen die Jäger ja gerade dazu bei, die Populationsdichten dieser Tierarten künstlich auf hohem Niveau zu halten. Hege schafft also die vermeintliche Notwendigkeit der Jagd auf Reh, Hirsch und Wildschwein erst. Abgesehen davon, macht Jagd die Tiere scheu und zwingt sie in die Deckung des Waldes. Dadurch kommen Rehe und Hirsche oftmals erst mit den jungen Bäumen, an denen sie Schäl- und Verbißschäden anrichten, in Kontakt. Doch je mehr Schäden entstehen, desto intensiver werden die Rufe nach schärferer Bejagung. Das Zusammenspiel von Jagd und Hege erzeugt damit einen Teufelskreis, unter dem nicht nur Natur und Tiere, sondern auch Land und Forstwirtschaft zu leiden haben.
08:38
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