Vor allem Anfänger sind herzlich willkommen

Selbecke..  Unsere Einladung richtet sich vor allem an eine ganz bestimmte Gruppe: an jene, die noch keine großen Kart-Erfahrungen haben und sich vielleicht das erste Mal auf die Strecke trauen wollen. Am 13. Juni findet im Motodrom in der Selbecke die zehnte Auflage unseres beliebten WP-Kartcups statt. Und wir freuen uns noch bis morgen über Ihre Anmeldungen.

Der Spaß hat Vorfahrt

Versprochen: Selbst wer noch nie in einem Kart gesessen hat, wird nach wenigen Runden in den knatternden Karts von Achim Beule denken, dass ein Rennfahrer in ihm steckt. Denn jeder, wirklich jeder, kann das Kart über die wunderschöne Strecke in der Selbecke steuern und Rennluft schnuppern. Auch im Rennen ist es völlig egal, wer besser oder wer schlechter Kart fahren kann. Alle Fahrer nehmen Rücksicht aufeinander. Es geht um Spaß und darum, einen schönen Tag zu verbringen.

Gestartet wird nach wie vor in zwei Kategorien: In den Mixed-Rennen, in denen auch reine Herrenteams zugelassen sind, können sowohl Männer als auch Frauen starten. Das Mindestalter liegt bei 18 Jahren. Jedes Team besteht aus vier Fahrern. Jeweils 25 Mannschaften starten zunächst in vier Vorläufen (Renndauer: 60 Minuten). Die besten sechs Teams qualifizieren sich für ein A-, die Siebt- bis Zwölftplatzierten für ein B-Finale am späten Nachmittag. Die Chancen auf insgesamt 120 Minuten Motorsport stehen also nicht schlecht. Das Startgeld liegt bei 70 Euro. Kart-Profis dürfen nicht mitfahren.

Das traditionelle Frauenrennen findet am Nachmittag um 15.30 Uhr statt. Ans Steuer dürfen hier ausschließlich Fahrerinnen (Mindestalter 18 Jahre). Drei Frauen bilden ein Team. Dieses Rennen dauert 45 Minuten. Alle Teilnehmerinnen werden im Anschluss an das Rennen geehrt. Das Startgeld liegt hier bei 50 Euro.

Großes Motorsport-Fest

Ein Teil der Startgelder geht traditionell an einen guten Zweck. Vom WP-Kartcup profitieren seit Jahren diejenigen, die es im Verkehrsdschungel einer Großstadt am schwersten haben. Der Erlös wandert an die Jugendverkehrschule der Stadt Hagen. Im Laufe der letzten neun Jahre ist so bereits eine fünfstellige Summe zusammengekommen. „Dass aus einer Idee für ein echtes Jedermann-Rennen eine solche Erfolgsgeschichte entstehen kann – das hätten wir am Anfang nicht für möglich gehalten“, so Bahninhaber Achim Beule über eine – gemessen an der Zahl der Fahrer – der größten Motorsport-Veranstaltungen der Republik. „Unglaublich“.