Verwunderung über die Verwunderten
04.09.2009 | 16:26 Uhr 2009-09-04T16:26:00+0200Die Verwunderung ist groß. Unsere Verwunderung über die Verwunderung jener, die einst beschlossen, dass die Hagener Straßenbahn mit 4,5 Millionen Euro weniger auskommen soll.
Das Geld ist knapp. Das Liniennetz ausgedünnt. Es rollen weniger Busse auf weniger Strecken. Schüler bleiben - im wahrsten Sinne des Wortes - auf der Strecke (stehen).
Wenn Politiker nun die Frage stellen, ob die Attraktivität im öffentlichen Personennahverkehr gelitten habe, so kann man nur mit den Kopf schütteln.
Grundsätzlich gibt es zwei Ansätze: Entweder man schafft einen attraktiven Öffentlichen Personennahverkehr mit reibungslosen Verbindung und hoher Frequenz, um möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, vom Auto auf die umweltfreundliche Alternative Bus umzusteigen. Oder man reduziert das Angebot auf ein Minimum, um Kosten zu senken und nimmt Fahrgastverluste in Kauf.
In Hagen hat sich die Politik (nicht das Unternehmen Straßenbahn selbst) für die zweite Lösung entschieden. Nun erneute Diskussionen über Konsequenzen anzufangen, mutet absurd an.
13:21
die konservativen parteien - und hierzu zähle ich die spd auch! - haben die busmisere zu verantworten!