Vertrag für Bau des Probenraums unterschrieben
30.10.2009 | 00:30 Uhr 2009-10-30T00:30:00+0100
Zwei Jahre und drei Monate lang war der geplante Umbau der früheren Bowlingbahn in der Stadthalle zum Probenraum für das Philharmonische Orchster eine Hängepartie. Doch jetzt kann es losgehen.
„Heute haben wir den Vertrag für den Orchesterprobenraum unterschrieben”, teilte gestern Stadthalle-Chef Elmar Josten mit. Das war der Vollzug des Beschlusses, den die Gesellschafterversammlung der Betriebsgesellschaft für die Stadthalle am Dienstag gefasst hatte (die WR berichtete). Die Einhaltung des Budgetrahmens und Sicherheitsgarantien sowie die Wahrung des für die Halle bestehenden Urheberrechts waren noch zu klärende Fragen. Jetzt folgt die juristische Prüfung der Werkverträge für die Bauausführung, auf die bei der Stadt immer penibel geachtet wird - und die Stadthalle ist schließlich eine „Stadttochter”.
Die Bauarbeiten, die die Firma Zabel als Generalunternehmer betreut, sollen am 28. November beginnen. „Das Ende ist auf den 30. Mai 2010 festgesetzt”, sagt Elmar Josten, „im Juni kann dann Eröffnung sein”. Der Termin für das Ende der Bauzeit sei unverrückbar festgelegt. Tagesveranstaltungen in der Stadthalle, während deren Dauer kein Baulärm möglich sei, wären in den Zeitplan eingearbeitet worden. Die Firma Zabel habe Erfahrung mit Arbeiten in sensiblen Häusern wie auch dem Bochumer Krankenhaus.
Zur Zeit sei die Prüfstatik für den Umbau in Bearbeitung. „Die endgültige Erteilung der Baugenehmigung ist dann nur noch eine Formsache”, so Josten. Die Kosten für den Umbau, 556 000 €, seien vertraglich garantiert: „Daran ist nicht zu rütteln.”