Verständlichkeit am Parkautomat

Q-Park reagiert auf Kritik von Kino- und Theaterbesuchern.

Das Problem wäre für die meisten gar nicht vorhanden, wenn sie mit Bus und Bahn fahren würden. Geht aber nicht, denn in Hagen fahren abends kaum noch Busse. Taxi ist zu teuer. Nicht in das Theater und Kino gehen ist auch keine Alternative. Es muss doch möglich sein, dass die Kassenautomaten und die Erklärungen, wie das Parkticket entwertet wird, für alle verständlich sind. Da sollten der Betreiber und die Besucher mal dran arbeiten.

Für E-Scooter bleiben die Bustüren geschlossen.

Dieser Bericht zeigt, dass weder die Redaktion noch die Hagener Straßenbahn AG sich mit der Materie ernsthaft auseinandergesetzt hat. Der Dachverband Deutscher Verkehrsunternehmen hat eine Studie in Auftrag gegeben bei einer „Studiengesellschaft für unterirdische Verkehrsanlagen“, die für dieses Gutachten noch nicht einmal Versuche gemacht haben. Das heißt, dieses für die lokalen Verkehrsunternehmen passend kommende „Gutachten“ erfüllt den Zweck, dass die Scooter rausgeschmissen werden, um für zahlende Fahrgäste Platz zu schaffen. Die Behinderten mit Ausweis zahlen ja nur einen Pauschalbetrag im Jahr von 60 Euro, während z. B. Kinderwagenschieber Vollzahler sind. Wichtig ist auch zu wissen, dass E-Scooter bis 6 km/h von der Krankenkasse bezahlt werden und diese somit ein orthopädisches Hilfsmittel sind. Damit sind die Unternehmen zum Transport verpflichtet. Erst E-Scooter über 6 km/h sind dies nicht.

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Man könnte sich ja auch mal ein paar Gedanken über ein Gutachten hinaus machen. Vielleicht gibt es die Möglichkeit einer Befestigung im Bereich der Kinderwagenstellplätze, die ich übrigens auch für eine große Gefahr für andere Fahrgäste halte. Sicherlich steht die Sicherheit der Fahrgäste an erster Stelle, man darf aber niemals die Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft vergessen.
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Bei allem Mitgefühl für Menschen mit Behinderung muss die Kirche mal im Dorf gelassen werden. Es ist doch eindeutig zu erkennen, dass sich die betreffenden Institutionen mit der Problematik auseinandergesetzt haben. Eine befriedigende Lösung wird es in diesem Fall wohl nicht geben. Deutlich sei gesagt, dass mit Sicherheit keiner der Verantwortlichen die Dame um deren Freiheit berauben will, geschweige denn sie diskriminieren. Unglücklicherweise ist es ihr Schicksal, ein Handicap zu haben. Daran trägt aber die Gesellschaft keine Schuld und ist damit auch nicht für jede Unbill haftend.
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Es ist allgemein bekannt, dass bei Scootern eine Mitnahme in ÖPNV ausgeschlossen ist. Beim Kauf in einem Sanitätshaus wird man auch darauf hingewiesen. Ich stand auch vor der Entscheidung Rollstuhl oder Scooter. Ein Scooter hat keine Feststellbremse, zu hohen Schwerpunkt und ist aufgrund seiner Bauart nicht für diese Fliehkräfte ausgelegt. Scooter verfügen auch nicht über Befestigungspunkte, die einen sicheren Transport in Rollstuhl-Taxen erlauben.

Dividende-Quelle der Enervie droht zu versiegen.

Wo bleibt eigentlich die Verantwortung des Aufsichtsrates, der doch über die Bilanzen und Geschäftstätigkeiten von Enervie wachen sollte. Oder werden dorthin nur Parteisoldaten abkommandiert, die weder über Fähigkeiten noch wirtschaftliche Kenntnisse verfügen, sich aber jeden Monat über die reichlich fließenden Tantiemen freuen dürfen? Und ob ein Herr Grünhagen und seine Vorstandsfreunde unternehmerisches Denken mitbringen oder dank Parteibuch auf ihre hoch dotierten Posten katapultiert wurden, sollte auch einmal hinterfragt werden. Verluste kommen eigentlich nicht plötzlich, sondern sind Ergebnisse von Schlendrian, Negieren von neuen technischen Entwicklungen und fehlendem Handeln mit Hilfe von Sach-/Fachverstand.

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Das „Willkommen“ des Aufsichtsrates beim Einfluss auf die operative Arbeit für die Zukunft liest sich für mich wie die Vorbereitung, die Verantwortung für zukünftige Negativnachrichten bei eben dem Aufsichtsrat abladen zu können.