„Unsere Produkte leichter und leistungsstärker machen“

Oege..  „Mit unseren Produkten sorgen wir für mehr Nachhaltigkeit im Automobilbau.“ Das betonte Matthias Koll, Vorsitzender der Geschäftsführung der ThyssenKrupp Federn und Stabilisatoren GmbH, jetzt im Gespräch mit Bürgermeister Horst Wisotzki. Der sah sich mit großem Interessen die neuen BMWi-3-Modelle an, die das Werk an der Oeger Straße jetzt als Dienstfahrzeuge angeschafft hat. „Viele unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zum Teil mehrfach am Tag zwischen unseren Standorten in Oege, Olpe oder der ThyssenKrupp-Zentrale in Essen unterwegs. Mit dem Einsatz von umweltfreundlichen Elektrofahrzeugen wollen wir zum einen ein Zeichen für nachhaltigen und bewussten Ressourceneinsatz im Alltag setzen. Gleichzeitig sind wir aber auch sehr stolz darauf, Serienlieferant des BMWi3 zu sein.“

Autos rollen 300 Kilometer

Maximal 300 Kilometer können die Fahrzeuge rollen ohne aufzutanken. Dann müssen sie wieder an die Steckdose angeschlossen werden. Somit schaffen es die ThyssenKrupp-Federn-Mitarbeiter problemlos, von Oege nach Olpe oder Essen zu fahren und auch wieder zurück. Allerdings, so betont Werksleiter Heinz-Georg Gabor, gibt es auch an diesen Standorten Elektrotankstellen.

Was Bürgermeister Horst Wisotzki mit Freude für die Zukunft des Standortes Oege vernahm, ist, dass jedes zweite aktuell laufende Elektrofahrzeug und neun von zehn Premiumfahrzeuge mit der Fahrtechnologie des ThyssenKrupp-Konzern bestückt sind. Matthias Koll: „Leichte Fahrwerks- und Antriebskomponenten spielen dabei für die Hersteller eine wichtige Rolle, denn jedes eingesparte Gramm an Gewicht spart auch Kraftstoff.“

Deshalb steht auch die ThyssenKrupp Federn GmbH als Komponentenhersteller vor der Herausforderung im Hinblick auf Kohlendioxid-Einsparungen und somit Leichtbau. „Wir verstehen uns als Problemlöser, in dem wir unsere Produkte leichter und leistungsstärker machen“, so Kroll.