Überwachungskameras bringen Kripo auf Spur des Täters
2012-08-10T18:21:00+0200
Unter anderem mit Hilfe von Spürhunden hatte das Team um Kriminalhauptkommissar Scheid in den vergangenen Tagen akribisch den Heimweg der Frau rekonstruiert. So war die 22-Jährige noch allein unterwegs, als sie kurz an einer Innenstadt-Gastronomie stoppte, um dort mit einem Mitarbeiter zu plaudern. Doch wenig später entdeckten die Beamten anhand von Filmen aus Überwachungskameras diverser Einzelhändler einen Mann, der die junge Deutsche auf der Frankfurter Straße verfolgte. Kurz vor der Tatzeit passierte das Duo noch einen Taxistand, 25 Minuten später zeigen die gleichen Infrarotbilder den eilig zurückkehrenden Täter – diesmal allein.
Kürzlich noch im Gefängnis gesessen
Am Mittwoch der darauffolgenden Woche schritt die Polizei noch einmal den Heimweg der 22-Jährigen ab. Dabei trafen die Ermittler auf Gastronomen, die auf dem Film die Gestalt erkannten und sogar den Namen beisteuern konnten. Die weiteren Recherchen ergaben, dass der Genannte kürzlich im Gefängnis gesessen hatte. Die dortigen Vollzugsbeamten konnten den Mann ebenfalls eindeutig identifizieren.
Offenbar keine Verbindungen zum Opfer
Als er am Freitagmorgen in Haspe festgenommen wurde, zeigte sich der Vorbestrafte, der bislang offenkundig keine Verbindungen zu seinem Opfer hatte, sehr überrascht. Der Erkennungsdienst sicherte in der Wohnung reichlich Spuren und stellte Beweismittel sicher. Für Oberstaatsanwalt Rahmer lassen die Indizien keine Zweifel mehr zu. Zumal der Verdächtige nach der Tatnacht eine SMS an eine Bekannte versandte, in der es heißt: „Habe Scheiße gebaut.“ Außerdem habe er sich die Hand verletzt – eine Folge der massiven Fausthiebe.
-
Seite 1: Mutmaßlicher Täter des Mordversuchs an 22-jähriger Frau in Haspe verhaftet -
Seite 2: Überwachungskameras bringen Kripo auf Spur des Täters
| 1 | 2 |
|
15:51
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
14:51
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
schon erstaunlich, wie wenig sie innerhalb 12 jahren gefunden haben.
14:46
"Das schwer verletzte Opfer ringt noch immer mit dem Leben"
Entweder sie ringt mit dem Tod oder um ihr Leben. Keinesfalls aber mit dem Leben.
14:36
Hehe, ich lach mir einen ins Fäustchen.
Also bitte nicht falsch verstehen, die Tat ist schrecklich, hoffe, das Opfer erholt sich bald.
Hab den Artikel jetzt ganz gelesen, sehr unpassend von mir dieser Kommentar.
22:06
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
21:38
Ich hoffe nur, dass er weder eine schwierige Kindheit hatte noch bei der Straftat alkoholisiert war. Dann sollte man ihn so lange verknacken, dass er den Knast nur noch mit den Füßen voraus verlassen kann.
20:48
Wo der Verstand aufhört fängt die Gewalt an. Bei diesem zu früh.
19:51
OK. So sehr es mich freut, wenn der Täter wirklich gefasst sein sollte - ein bisschen mehr Sorgfalt würde ich mir bei so einem Artikel schon wünschen... Ist ja gut und schön dass die Worte vermeintlich und mutmaßlich immerhin in dem At5ikel vorkommen - im Kernsatz des Artikels "Der Mordkommission um Kriminalhauptkommissar Ingo Scheid ist es gelungen, jenen brutalen Schläger festzunehmen, der in der Nacht zum vergangenen Mittwoch eine 22-jährige Frau an der Einmündung Frankfurter Straße/Elbershallen beinah zu Tode geprügelt hat." fehlt dann dafür jede Relativierung. Solange er verdächtiger ist und kein Verurteilter wäre ein "mutmaßlich" auch an der Stelle angebracht. Ich sage nur Fall Lena.
18:53
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
Stimme Ihnen vollkommen zu, erhöhe aber noch: Keine Aussicht auf frühzeitige Entlassung! (bez.: lebenslänglich in Deutschland...)
18:44
unfassbar, was die Aufklärung der Bevölkerung bzw. Hagener Mitbürger betrifft.
Am Samstag, den 04.08.2012 fuhr ich mit meiner Frau vom Shoppen gegen 15:15 mit einem TAXI (Kampstr.) nach Hause. Während der Fahrt kam ein Gespräch mit dem Taxifahrer auf, unter anderem über diese Brutale Tat an den Elbershallen, ausgeübt an diese junge Frau.
Der Fahrer äußerste sich dahingehend, man achte auf das Datum (oben), das der vermutliche Täter auf Grund von Videoauswertungen einer Spielothek Frankfurter Str. nun bekannt sei!
Am 05.08.2012 geht durch die Presse "in Hagen fehlt Kripo die erste heiße Spur".
Diese Behauptung verstehe ich demnach überhaupt nicht.
Ich wünsche der jungen Frau gute Besserung und eine absolute Genesung.
Taxifahrer bekommen berufsbedingt sehr viele nützliche Informationen mit. Ich stelle einfach meine These in den Raum, dass der Presse aus ermittlungstaktischen Gründen genau diese Art der Berichterstattung bezüglich fehlender "heißer" Spuren empfohlen wurde.