TÜV Hagen gibt Tipps zum Kfz-Tuning

Hagen..  Tiefergelegte Autos, doppelter Sportauspuff, breitere Reifen, vollverchromt, satterer Sound oder Pkw-Motor im Motorrad – darauf steht die Tuningszene, also die Kfz-Besitzer, die ihr Auto „aufmotzen“. Doch was davon ist überhaupt erlaubt? Womit kommt man durch den TÜV? Zu diesen Fragen geben die Sachverständigen an der TÜV-Station Hagen Tipps.

„Beim Thema Tuning herrscht oft große Unsicherheit“, weiß der Hagener Stationsleiter Hans-Joachim Jursch. Nicht jedes Bauteil, das aus den USA, Asien oder selbst europäischen Nachbarländern importiert wird, darf automatisch in Deutschland verwendet werden. Jursch: „Die Straßenverkehrszulassungsordnung lässt viel zu, gibt aber klare Richtlinien, was erlaubt ist und was nicht.“ Diese Richtlinien betreffen neben Lautstärke und Umweltschutz in erster Linie die Verkehrssicherheit. Denn wer sein Auto oder Motorrad umbaut, verändert auch dessen Fahreigenschaften. Damit diese Veränderungen nicht den Fahrer und dessen Umgebung gefährden oder stören, müssen sie vom TÜV abgenommen werden.

Oft nicht erlaubte Bauteile

„Wir stoßen bei getunten Fahrzeugen leider immer wieder auf Bauteile, die für teures Geld gekauft und eingebaut wurden, aber nicht verwendet werden dürfen“, so der Leiter der Station in der Steinhausstraße. „Das tut dem Fahrer finanziell weh und auch uns blutet dabei oft das Herz, denn wir können ja sehen, wie viel Energie und Leidenschaft der Besitzer in seine Maschine gesteckt hat.“

Damit sich alle Beteiligten diesen Frust ersparen, bieten Jursch und seine Kollegen an, Tuningvorhaben von der Planung an individuell zu beraten. „Wir wollen die Tuner dabei unterstützen ihre Ideen zu verwirklichen – so lange sie innerhalb der Richtlinien bleiben. Wir freuen uns über jeden, der mit tollen Ideen zu uns auf den Hof kommt.“