Kommentar

Transparenz ist der Schlüssel

Einen hundertprozentigen Kindesschutz kann es nicht geben. Nicht in Hagen, nicht irgendwo auf der Welt. Zuständige Jugendämter, wie das in Hagen, haben nur die Möglichkeit, ihre Arbeitsstandards auf dermaßen gutes Niveau zu bringen, dass jede Auffälligkeit, jeder Hinweis, dass Kinder gefährdet sind, sofort mit den richtigen Maßnahmen angegangen wird. In Hagen stimme dieses Niveau, erklärt das Jugendamt. So gut wie keine Beanstandungen und NRW-weit vorbildliche Arbeitsstandards gebe es an der Volme.

Eine gute Botschaft.

Wer in diesem hochsensiblen Feld agiert, befindet sich aber auch ständig unter verschärfter Beobachtung – und in der Kritik. Von Eltern, Hilfeeinrichtungen, Pädagogen, Nachbarn. Von allen, die in Hagen mit Kindern zu tun haben oder sich um das Wohl von Kindern sorgen. Von allen, die sich wünschen, dass die Behörde in diesem oder jenem Fall eingreifen möge.

Am allerbesten begegnet man Unverständnis oder Vorbehalten mit Transparenz. Eben bis zu dem Punkt, wo der Datenschutz Grenzen setzt.

Es geht mit um das Wichtigste, was diese Stadt hat: ihre Kinder. Mike Fiebig

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