Träger sucht noch einen Käufer

Die Zukunft der St.-Marien-Hospital-Immobilie an der Bergstraße ist noch offen. Weiterhin gilt, dass der Krankenhaus-Träger – ähnlich wie die angrenzende St.-Marien-Gemeinde – eine katholische Lösung favorisiert. Allerdings hat Geschäftsführer Thomas Wülle im Moment noch keine konkreten Vorstellungen, an wen das zum Jahresende leergezogene Gebäude veräußert werden könnte. „Wir sondieren den Markt“, möchte Wülle in dieser Frage bis Dezember Klarheit haben.

Einer der ersten Ansprechpartner ist weiterhin der Caritasverband Hagen, dessen scheidender Vorstand Wolfgang Röspel bereits ein mögliches Nutzungskonzept für ein Vielgenerationen-Projekt – es umfasste Angebote und Unterbringungsmöglichkeiten für Behinderte, Kinder und Seniorenwohnkonzepte – für das Objekt entwickelt hatte. Aber auch betreutes Wohnen in enger Nachbarschaft zur Innenstadt erscheint der neuen KKH-Führung attraktiv.

Kooperationen mit AKH bestehen

Insgesamt entwickelt sich die neue Allianz der Katholischen Kliniken im Märkischen Kreis mit Hagen nach den ersten Monaten durchaus fruchtbar, so die Wahrnehmung von Wülle. „Die neue Verbindung trägt erste Früchte, wir haben aus Iserlohn und Menden 120 Patienten mehr nach Hagen überwiesen als vorher“, unterstreicht Wülle die Zusammenarbeit des Märkischen Kreises mit dem Hagener Haus der Maximalversorgung. „Das ist gut angelaufen, darin liegt aber auch noch deutlich mehr Potenzial.“ Auch die bestehenden Kooperationen mit dem Allgemeinen Krankenhaus, vor Jahresfrist noch Fusions-Kandidat für die KKH, laufen auf den Ebenen Küche sowie Darm- und Brustzentrum aktuell unangetastet weiter: „Wir setzen auf eine inhaltliche und professionelle Zusammenarbeit im Sinne der Patienten“, versichert Wülle in Richtung Buschey.