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Tierheim-Neubau in Hagen steht vor dem Aus

03.05.2010 | 19:26 Uhr
Tierheim-Neubau in Hagen steht vor dem Aus

Hagen. Nur ein Wunder kann den Tierheim-Neubau in Hagen retten. Am Montag ist eine Einigung im Streit zwischen Stadt und Bezirkregierung Arnsberg gescheitert. Regierungspräsident Diegel will nicht mehr Geld geben, eine Sanierung am alten Standort ist für den Tierschutzverein nicht vorstellbar.

Die Realisierung des Projektes rückt damit in weite Ferne. Denn bis Gerichte in der Sache endgültig entschieden haben, ist der Zeitrahmen, in dem die Fördermittel bereitstehen, längst gesprengt.

Das Verwaltungsgericht Arnsberg erklärte offiziell das sogenannte Mediationsverfahren für gescheitert. Gestern hatte es in Arnsberg noch ein Spitzentreffen mit Oberbürgermeister Jörg Dehm und Regierungspräsident Helmut Diegel gegeben. Doch auch die CDU-Parteifreunde kamen auf keinen gemeinsamen Nenner.

Einigungsversuch gescheitert

„Wir haben einen letzten Einigungsversuch gestartet”, erklärte Oberbürgermeister Jörg Dehm, „ich bedauere sehr, dass dieser gescheitert ist. Aber wenn man mit seinen Vorstellungen zu weit auseinanderliegt, muss man andere Wege gehen.” Wege, die - wie auch Dehm weiß - kaum noch zum erhofften Erfolg führen können.

Am Ende war es Diegel, der nicht mehr Geld für einen Neubau freigeben wollte, als für eine Sanierung am jetzigen Standort auf dem Kratzkopf nötig gewesen wären. Nach WP-Informationen hatte er zuletzt 500 000 Euro aus Konjunkturpaketmitteln angeboten. Hinzurechnen muss man - zumindest theoretisch - etwas mehr als 500 000 Euro, die der Tierschutzverein für das Projekt an Spendenzusagen hat. So käme man auf ein Gesamtbudget, das knapp oberhalb von einer Millonen Euro gelegen hätte.

Viele Konjunktive. Denn: Der Tierschutzverein hält ein Festhalten am bisherigen Standort ebenso für unmöglich wie eine hypothetische Sanierung für 500 000 Euro. Auch hatte der Vorstand, der ja glaubte, den Neubau durch einen Vertrag mit der Stadt längst besiegelt zu haben, signalisiert, dass ein weiteres Abspecken des Budgets nicht in Frage käme. Bislang waren Gesamtkosten von etwas mehr als 1,9 Millionen Euro geblieben.

Tierschutzverein ist stinksauer

Stinksauer reagierte Ursula Kalhöfer-Sander, Vorsitzende des Tierschutzvereins, die sich seit Jahrzehnten für den Neubau engagiert.

Ursula Kalhöfer Sander.

„Ich gönne jedem alles. Aber beim Hallenneubau winkt Diegel 4,1 Millionen Euro durch. Ein Tierheim vorzuhalten, ist hingegen eine Pflichtaufgabe. Und da sperrt er sich. Das ist eine riesengroße Sauerei.”

Das weitere juristische Prozedere ist nun komplex. Das Verwaltungsgericht selbst muss zunächst entscheiden. Allerdings noch lange nicht darüber, ob die Mittel freigegeben werden müssen oder nicht. Zunächst geht es nur um eine einstweilige Anordnung auf Förderung des Tierheimneubaus. Sollte das Gericht zugunsten der Stadt entscheiden, bleibt der Bezirksregierung die Beschwerde gegen eine solche Entscheidung vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster. Diese Beschwerde wiederum hätte aufschiebende Wirkung.

Das damit eine Entscheidung in der Hauptsache vorweg genommen würde, ist unwahrscheinlich. Somit droht ein ganz normales Verfahren.

Allein bis sich das Verwaltungsgericht Arnsberg nun der Sache im Eilverfahren annimmt, können theoretisch Monate ins Land ziehen. Eine Stellungnahme zu einem möglichen Zeithorizont war nicht zu erhalten.

Jens Stubbe

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Kommentare
05.05.2010
14:23
Neubau rückt in weite Ferne
von Klapperschlange | #40

Schade - hier tobt sich ja Einer richtig an seiner Tastatur aus.....hoffentlich tut er auch was für das höherwertige Gut Mensch....wohl kaum, er muß ja an seiner Tastatur hocken und seinen unqualifizierten Unsinn aller Welt mitteilen.

Die Person scheint nicht zu wissen, dass im Tierheim keine Selbstversorgung stattfindet - dort arbeiten Menschen. Also kommt ein Neubau auch ihnen zu Gute, oder zählen diese Personen nicht zum Höherwertigen Gut?

Eine Stadt, die sich Museen, Spaßbäder, bemalte Brücken, und einen Briefkasten mit Schreibfehlern für einen Höllenpreis leistet, hat sich bestimmt nicht von Herrn Diegel vorschreiben zu lassen, wie und wo sie ihre Fördergelder einzusetzen hat. Übriges wollte dieser Herr Diegel auch noch neue Parkbänke verhindern - und da ruht sich ja für gewöhnlich das Höherwertige Gut aus......

Ich bin für eine Klage!

05.05.2010
10:52
Neubau rückt in weite Ferne
von die schlaue Sofie | #39

33 von Beuten67
Nein Mein Lieber! Die schlaue Sofie ist kein Hatz IV Empfänger! Gott sei dank nicht! Und wenn Sie richtig gelesen hätten (können Sie vielleicht nicht?) bin ich durchaus für Kultur, Sport usw. aber nicht in der protzigen Weise mit den Folgekosten für diese Stadt! Wäre alles etwas normaler ausgefallen wäre noch genug Geld für andere Projekte in Hagen da. Auch für ein vernünftiges Tierheim.
Und mein Lieber da irren Sie gewaltig! Tiere sind keine Sache mehr! So schlau sind Sie wohl auch nicht, was? Den anderen muss ich leider Recht geben, hier wird mit verschiedenen Namen der gleiche Mist, ohne Niveau und Menschen-wie tierverachten geschrieben, dass mir nur schlecht wird! Auch persönliche Befindlichkeiten wie das offensichtliche Problem mit Hartz IV Empfängern ist unverschämt. Von den Leuten hätte ich mal gerne gewusst womit sie ihre Brötchen verdienen??? Jeder sollte froh sein nicht in so einer Situation zu stecken! Heute ist kein Arbeitsplatz mehr sicher und wenn ich nach Jahrzehnten meinen Job verliere, bin ich in einem Jahr auch Hartz IV Empfänger, toll was?
Genauso der dämliche Spruch über Frau Kalhöfer-Sanders Bild? Was soll das? Ihr müsst erst einmal leisten was diese Frau in Ihrem Leben geleistet hat. Umsonst hat Sie kein Bundesverdienstkreuz erhalten!
Vielleicht könnte man sich hier mal auf sachliche und vor allem INTELLIGENTE Kommentare einigen! Einige hier, und damit meine ich die Intelligenten von uns, würden sich
sicher darüber freuen.

05.05.2010
00:24
Neubau rückt in weite Ferne
von volantis | #38

Sorry, ist schon spät, - sachlichen Diskussion zu folgen -
muss es heißen.

05.05.2010
00:16
Neubau rückt in weite Ferne
von volantis | #37

Tierfreund76, unmoeglich67, Lachnummer76, Zumteufeljagen76, oder unter welchen Nicknames Sie sonst noch Ihre mit Verlaub, ich mag gar nicht Kommentare sagen, schreiben.
Sie scheine nicht in der Lage zu sein einer sachlichen Diskussion und wollen diese wahrscheinlich auch gar nicht führen. Dazu benötigt man nämlich etwas, womit Sie von Natur aus wohl eher stiefmütterlich ausgestattet worden sind, tut mir übrigens leid, würde aber einiges erklären.
Obendrein scheinen Sie an einer ausgeprägten Hartz IV Phobie zu leiden. Schon mal was dagegen unternommen?
Ich denke Sie haben so viel eigene Probleme, zumindest kann man das bei genauem Lesen Ihren „Kommentaren“ entnehmen, dass Sie sich nicht noch andere zu Eigen machen sollten.
Schlafen Sie mal eine Nacht drüber, vielleicht kommen Sie ja zum gleichen Schluss, Sie täten sich in erster Linie damit einen großen Gefallen und ganz nebenbei anderen Menschen auch.

05.05.2010
00:04
Neubau rückt in weite Ferne
von Klaus0815 | #36

Ich würd ja vermuten, dass Kommentator 23, 24, 25, 29, 30, 31, 33 von ein und der selben Person geschrieben sind. Sie ähneln sich ja schon sehr.

-

Und der Herr dummersteuerzahler hat sich wohl noch nie das bestehende Tierheim in Hagen angeschaut, sonst würde er das - wenn er auch nur das kleinste bisschen Mitgefühl und gesunden Menschenverstand besitzt, garantiert anders sehen.

04.05.2010
23:30
Neubau rückt in weite Ferne
von dummersteuerzahler | #35

Ich schaue mir das Bild von Frau Kalhöfer-Sander an und denke mir meinen Teil. Nein, Hagen braucht so dringend nicht ein neues Tierheim. Schlimm, dass die Politik immer gleich auf einen anfahrenden Zug aufspringen muss, auch wenn dieser nur halb und nur mit einer Minderheit besetzt ist.

04.05.2010
21:38
Blockierter Kommentar.
von Klaus0815 | #34

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

04.05.2010
21:38
Neubau rückt in weite Ferne
von Beuten67 | #33

Zu schlaue Sofie, so schlau bist Du gar nicht. Die Museen und Schwimmbäder dienen den Menschen und erfüllen einen sozialen und kulturellen Zweck am Gemeinwesen. Tiere waren und sind Sachen und werden in einigen Kreisen, insbesondere bei Hartz-4 lern , als Ersatzbefriedigung für nicht erfülltes Leben gehalten.Dazu gehört vielleicht auch eine schlaue S. Immer das höherwertige Rechtsgut, den Menschen, im Auge behalten.

04.05.2010
20:27
Neubau rückt in weite Ferne
von die schlaue Sofie | #32

Für Dich (Rattenplage) wünsche ich mir auch eine NATÜRLICHE Auslese.......

04.05.2010
19:50
Neubau rückt in weite Ferne
von Rattenplage57 | #31

Die Rattenplage in Hagen kann man dadurch beseitigen, indem man sie einfängt und mit Hunden und Katzen zusammenbringt. Dann kann man 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen und manche Probleme gehören der Vergangenheit an. Artgerechte und natürliche Auslese in der Natur geschieht ebenso.

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