„The Help“ ist absolut sehenswert

Mississippi in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts: Es gibt Schulen für Weiße und für Schwarze, Einkaufsläden für Weiße und Schwarze, Bibliotheken für Weiße und Schwarze. Krankenhäuser in denen keine Dunkelhäutigen behandelt werden und Bänke, auf denen sich nur Weiße setzen dürfen. Für Aibileen und ihre Freunde ist das Leben alles andere als einfach. Als dunkelhäutige Frauen haben sie nur während ihrer Arbeit Kontakt zu Weißen.

Sie haben nicht annähernd so viele Rechte, wie ihre Arbeitgeber und müssen befürchten, direkt krankenhausreif verprügelt oder in das Gefängnis gesperrt zu werden, wenn sie die falsche Toilette benutzen.

Die Zukunft von dunkelhäutigen Männern und Frauen steht schon fest, wenn sie geboren werden: harte Arbeit und wenig Geld. Ein Zustand, den Skeeter, die weißhäutige Tochter eines reichen Baumwollfarmers, spätestens nicht mehr erträgt, als eine Freundin eine „Toiletteninitiative“ gründet. Hilly hat das Ziel, dass in jedem Haus für dunkelhäutiges Personal zur Verhinderung von Krankheiten separate Toiletten gebaut werden müssen.

Der Roman „Gute Geister“ von Kathryn Stocket zeigt, dass Gleichberechtigung zwischen Weißen und Farbigen in den Staaten lange ein Tabuthema war. Eine packende Geschichte.

Unser Tipp: Schaut euch erst die Buchverfilmung „The Help“ an. Der Film ist sehenswert. Wenn ihr erst den Film seht und dann das Buch lest, vermisst ihr keine Details.