Textile Objekte, Abstraktes aus Holz und Radierungen

Katherine Tinteren-Klitzke, Andreas Weische und Waltraud Schroll  (v.l.) stellen in Eilpe ein.
Katherine Tinteren-Klitzke, Andreas Weische und Waltraud Schroll (v.l.) stellen in Eilpe ein.
Foto: privat
Was wir bereits wissen
Drei Künstler stellen ab Sonntag, 15. Februar, in der Hagenring-Galerie aus: Die Werkschau von ­Katherine Tinteren-Klitzke, Waltraud Schroll und Andreas Weische wird um 11 Uhr eröffnet.

Eilpe.. Drei Künstler stellen ab Sonntag, 15. Februar, in der Hagenring-Galerie aus: Die Werkschau von ­Katherine Tinteren-Klitzke, Waltraud Schroll und Andreas Weische, die unter dem Titel „3 x Eins“ steht, wird um 11 Uhr eröffnet.

Katherine Tinteren-Klitzke arbeitet als Künstlerin in Bochum. Sie stammt aus England und lebt seit 1978 in Deutschland. Nach einem Germanistik- und Romanistikstudium hat sie als freiberufliche Textildesignerin gearbeitet, bevor sie seit 2010 als freischaffende bildende Künstlerin tätig ist.

Heimische Hölzer

Um in ihren Arbeiten die Oberflächen stärker zum Ausdruck bringen zu können, nutzt die Künstlerin unübliche Werkzeuge, wie beispielsweise Stöcke, Papp-, Papier- und Stoffstücke oder gelegentlich auch einen groben Malerpinsel. Er vermittelt im Farbauftrag Rissiges, Sprödes oder Poröses. Frottagen und Collagen mit eigenen Fotos dienen oft als Ausgangspunkt. So werden Texturen und Strukturen von einem ­Medium ins andere umgesetzt. Die textilen Objekte sind bemalt oder gefärbt, gerissen, gewickelt oder gefaltet. Sie werden dadurch zu dreidimensionalen Figuren.

Waltraud Schroll ist seit über 25 Jahre als Holzbildhauerin tätig. Sie ist in Hagen geboren, lebt und arbeitet auch hier. Seit 1988 befasst sie sich mit der Malerei, hat aber 2003 ihren Arbeitsschwerpunkt auf die Holzbildhauerei verlegt.

Abstrahierte Figuren mit sanften Linien

Die kreative Auseinandersetzung mit der Natur und den heimischen Hölzern lassen abstrahierte Figuren mit sanften Linien entstehen. Man kann nicht mehr erkennen, dass sie das Holz zunächst mit der Ketten­säge grob bearbeitet hat, bevor ­Waltraud Schroll mit feinerem Werkzeug ästhetische Kunstobjekte herausbildet. Die Arbeiten von Andreas Weische spiegeln das vielfältige Betätigungsfeld des in Hagen lebenden und arbeitenden Künstlers wider.

Nach seiner Ausbildung als Goldschmied und entsprechender Tätigkeit in diesem Bereich ist er seit 1993 freischaffend als Maler, Goldschmied und Skulpteur aktiv.

In seinen Bildern will er die beklemmende Enge des geistigen Raumes ausdrücken. Eingrenzende Formen engen den Blick auf das grundsätzliche Geschehen in den Objekten und Radierungen ein. Insbesondere Letztere erinnern an das handwerkliche Schaffen des Künstlers als Goldschmied.