Sting stinkig über deutsche Texte aus Hagen
16.07.2010 | 14:32 Uhr 2010-07-16T14:32:00+0200
Hagen/Breckerfeld.Nachdem der Popstar Sting der Gruppe „Dimpfelmoser“ aus Hagen und Breckerfeld die Genehmigung erteilte, seine Lieder ins Deutsche zu übersetzen und zu veröffentlichen, zog er nun die Reißleine. Die Texte gehen ihm zur sehr ins Detail.
Da muss er vor den Boxen gesessen haben. Irgendwo in London. Er hat die CD eingeschoben, wahrscheinlich bei den Melodien mit dem Fuß gewippt und bei der Hymne des Albums innegehalten, als es im abgewandelten Text um die Art und Weise ging, wie man im Ruhrpott seine Geschäfte erledigt. Im Stehen und nicht im Sitzen.
Das war der Augenblick, als der große Musiker die Reißleine gezogen hat. „Da war der Sting wohl stinkig“, sagt Joachim „Auge“ Augner, als „The Eye D.“ Frontmann der Gruppe Dimpfelmoser. Seit jenem Tag, an dem der Police-Sänger seine Genehmigung für die Cover-Version des Liedes „Roxanne“ zurückgezogen hat, lagern 500 frisch gepresste CDs im Keller. Alben, die er nicht herausgeben darf.
„Wenn Sting das Ruhrgebiet richtig kennen würde, hätte er wohl anders entschieden“
„Vermutlich war die Übersetzung unseres abgewandelten Textes zurück ins Englische nicht so toll“, mutmaßt Augner. Und weiter: „Ich glaube: Wenn Sting das Ruhrgebiet richtig kennen würde, hätte er wohl anders entschieden.“
Hat er aber nicht. Und weil auch ein Dimpfelmoser – so wie der Original-Wachtmeister in der Geschichte von Ottfried Preußler auf der Jagd nach dem Räuber Hotzenplotz – ein aufrechter Amtsmann ist, hat er sich nicht vom Weg abbringen lassen. Die musikalische Liebeserklärung der Band mit Hasper und Breckerfelder Verwurzelung an die Metropole Ruhr („Aber mit Grönemeyer können wir uns nicht messen“) steht. Pünktlich zum Still-Leben auf der Autobahn 40 zur Kulturhauptstadt Ruhr 2010 am Sonntag, 18. Juli. „Der Text ist unserer, die Melodie jetzt auch“, sagt Augner, Träger der silbernen Ehrennadel des Sängerkreises. „In der Nähe der Abfahrt Bochum Hamme hat das Technische Hilfswerk eine Bühne aufgebaut. Da treten zwischen 13.30 und 15 Uhr die Krautboys auf, bei denen drei von uns mitspielen. Und wir als Dimpfelmoser auch.“
Video wurde auf einem Hof in Breckerfeld gedreht
Wir, das sind neben Joachim Augner noch Joachim und Christoph Schwingel sowie Christopher Heimer. Musiker mit ländlich-derbem Humor, die sich nicht so furchtbar wichtig nehmen und sich selbst jeweils als Schwachpunkt der Band sehen. „Anfang 2009 haben wir damit begonnen, ein paar Police-Songs zu spielen“, sagt Joachim Augner, „ein Bekannter, der ein Label in Süddeutschland hat, hat davon Wind bekommen und gemeint, wir müssten die Lieder veröffentlichen.“
Also schließen die Dimpfelmoser einen Vertrag, in dem Sting höchstselbst als Partner die Genehmigung erteilt, die Lieder ins Deutsche zu übersetzen und zu veröffentlichen. „Ruhr Jetzt! Polizeilieder“ lautet der Titel des Albums (das jetzt im Keller liegt).
Mit der aktuellen Version von „Ruhrpott“ ist nichts gepresst, dafür stehen alle acht Songs (inklusive der neuen alten Hymne) zum Download auf diversen Portalen im Netz. Schneller und härter als die Originale und mit deutschen Texten. Dazu gibt’s ein Video, das auf einem Hof in Breckerfeld entstanden ist. „Ob wir noch einmal mit der neuen Version eine CD rausbringen, hängt auch davon ab, wie das Angebot im Internet wahrgenommen wird“, sagt Joachim Augner.
Weitere Infos im Internet unter www.dimpfelmoser.de .
17:44
Ein schlechter Artikel. Worum geht es denn nun? Das hätte mich tatsächlich interessiert.
Stattdessen gibt es vage Anspielungen, die niemand, der nicht zum engsten (und sicherlich überschaubaren) Freundeskreis der mir BandDimpfelmoser gehört, verstehen kann.
Naja, Hauptsache mit Sting aufgemacht.
12:17
Und wie lautet der Text jetzt, über den Sting stinkig ist?
08:41
Sting ist eh blöd und Scheiss-Musik macht er auch...
05:18
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05:18
Naja Sting is stinking...
23:23
Wie schlecht!!!
16:47
Komm nach Hagen, werde Popstar!