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HVG will 8,7 Millionen €...

Stadttochter verklagt Ludwig Heimann

04.11.2008 | 19:55 Uhr

Hagen. Die städtische Tochter HVG verklagt ihren früheren Geschäftsführer Ludwig Heimann auf 8,7 Millionen Schadensersatz.

Ludwig Heimann am 26.11.2001 in der Stadthalle auf der letzten Stadtwerkeversammlung

Dies bestätigte am Dienstagabend das Unternehmen auf WR-Anfrage. Hintergrund sind die früheren Rentenvereinbarungen der früheren Stadtwerke mit Straßenbahn-Mitarbeitern. Sie führten dazu, dass das hohe Ruhegehälter gezahlt werden müssen. Drei Gerichtsverfahren bestätigten die Ansprüche der Rentner und erlaubten nur ein Einfrieren auf aktuellem Stand. Das Unternehmen wirft Heimann nun vor, dieses Problem nicht früher angegangen zu sein und damit der HVG Millionen einzusparen. Nun liegt eine Klage beim Landgericht agen vor. Ziel ist im Kern nicht Heimann selbst, sondern dessen Berufshaftpflicht, mit der sich die HVG auch gern außergerichtlich einigen würde, was aber bisher nicht gelang. HVG und Straßenbahn AG wollen selbst zum laufenden Verfahren zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine weiteren Erklärungen abgeben. Die Gesellschaften hoffen nach wie vor, dass es trotz der Klageerhebung möglich sein wird, unter Einbeziehung der beteiligten Haftpflichtversicherung eine einvernehmliche Lösung erzielen zu können.

Christoph Bauer

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Kommentare
06.11.2008
18:59
Stadttochter verklagt Ludwig Heimann
von bimmelbahner | #6

@5
Stimmt ExHagener. Nur die Verträge sind in den fünfziger und sechziger Jahren abgeschlossen worden. Da war Herr Heimann noch in der Mache .
Hier geht es um seine Tätigkeit bei der Straßenbahn iin den Neunziger Jahren. Das was alle Vorstände vorher versäumt haben hätte er, so sieht es aus, umsetzen müssen. .

06.11.2008
18:36
Stadttochter verklagt Ludwig Heimann
von ExHagener | #5

@bimmelbahner :kann mich nicht erinnern das Herr Heimann schon vor 1967 bei der Straßenbahn war.

05.11.2008
23:16
Stadttochter verklagt Ludwig Heimann
von bimmelbahner | #4

@ Blauauge
Wer die Sachlage nicht kennt sollte besser seinen Mund halten . Der Personalrat hat nicht mitgewirkt. Die Verträge gelten nur für Beschäftigte die vor 1967 bei der Straßenbahn gearbeitet haben. Alle, die nach 1967 dort angefangen haben , sind nicht davon mehr begünstigt . Wer denn mit 60 Jahren in Pension geht hat genau wie jeder anderer auch 18 % Rentenverlust zu tragen. Also, Schlaumeier erst informieren und dann schreiben.

05.11.2008
18:16
Stadttochter verklagt Ludwig Heimann
von Blauauge | #3

Mit was für ein Recht werden solch hohe Ruhegehälter ausgehandelt.Da hat ja wohl der sogenannte Personalrat krätig dran mitgewirkt.
Und am besten noch mit unter 60 in Pension.
Typisch Stadt.
Schämt euch alle!!!!!!!!!!!!

05.11.2008
15:45
Stadttochter verklagt Ludwig Heimann
von Rengeiz | #2

Na also, es geht doch, dennoch Herrn Heimann direkt in Regress nehmen und nicht die Versicherungen bemühen!

05.11.2008
07:03
Stadttochter verklagt Ludwig Heimann
von leiming | #1

Nix neues aus Hagen? Doch, wieder einmal will man auf dem Klageweg an Geld kommen, dass vorher moeglicherweise leichtsinnig vertan wurde.

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