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Stadtverwaltung

Stadt Hagen reduziert die Zahl ihrer Dienstsitze

30.10.2012 | 19:00 Uhr
Stadt Hagen reduziert die Zahl ihrer Dienstsitze
Die Stadt Hagen bündelt ihre Ämter an drei Standorten. Das Gebäude in der Hochstraße 74 steht zum Verkauf.Foto: Michael Kleinrensing

Hagen.   Die Stadt Hagen will ihre Kernverwaltung auf drei Standorte konzentrieren: die beiden Rathäuser an der Volme und am Berliner Platz sowie das Gebäude an der Böhmerstraße 1. In diesem Zusammenhang wurde jetzt das Bürogebäude an der Hochstraße 74 zum Verkauf ausgeschrieben.

Die Stadt Hagen will ihre Dienstsitze reduzieren und alle Mitarbeiter in den beiden Rathäusern sowie in dem Verwaltungsgebäude an der Böhmerstraße 1 unterbringen. Altimmobilien und Gebäude, die nicht mehr benötigt werden, sollen verkauft werden, um Geld in die chronische leere Stadtkasse zu spülen. Der Immobilienbetrieb der Stadt Hagen (ehemals Fachbereich Immobilien, Wohnen und Sonderprojekte) hat deshalb eines der ältesten Häuser in der Innenstadt zum Verkauf ausgeschrieben, das Bürogebäude in der Hochstraße 74. Für 540.000 Euro ist die altehrwürdige Immobilie zu haben.

Dass ein gerade mal 112 Jahre altes Haus schon zu den älteren Gebäuden in der Hagener Mitte gehört, hängt mit den alliierten Bomberangriffen im Zweiten Weltkrieg zusammen, die die Innenstadt in Schutt und Asche legten. Auch das ehemalige Wohn- und Geschäftshaus in der Hochstraße, 1910 vom Sparkassenverband Boele-Hagen errichtet, wurde im Krieg stark beschädigt, 1951 jedoch wieder aufgebaut. Im Erdgeschoss residieren heute die Ostdeutschen Heimatstuben, die darüber liegenden Stockwerke dienen als Büro der Stadtverwaltung. 33 Mitarbeiter aus dem Umweltamt und dem Servicezentrum Sport sind dort noch tätig.

„Das Gebäude besteht aus zwei Teilen mit zwei getrennten Treppenhäusern“, berichtet Bereichsleiterin Christine Grebe. Es hat drei Vollgeschosse, ein Dachgeschoss und ist unterkellert, im Hinterhof befinden sich acht Stellplätze. Wichtig für Interessenten dürfte zudem sein, dass das Haus nicht unter Denkmalschutz steht. „Wenn jemand bereit ist, hier zu investieren und einen guten Architekten hat, dann ist in diesem Gebäude vieles denkbar“, so Frau Grebe. Als moderner Verwaltungssitz sei es jedoch aufgrund der fehlenden Barrierefreiheit keine zufrieden stellende Lösung mehr.

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Kommentare
01.11.2012
15:58
Stadt Hagen reduziert die Zahl ihrer Dienstsitze
von Ex-Hagener | #3

Ich denke, mittelfristig reichen sogar zwei Dienstsitze, um Hagen zu verwalten: Arnsberg und Düsseldorf...

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2012-10-30 19:00
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