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Paris

Stadt der Mythen, Stadt der Liebe

10.10.2012 | 11:11 Uhr
Foto: Muhammed Muheisen

Hagen.   Paris – Stadt der Liebe, Stadt der Mythen, Stadt der Kontraste. Paris ist wohl die Stadt mit den verschiedensten Namen. Am interessantesten ist es also, selbst herauszufinden, wie man sie nennen möchte.

Bezeichnend für „La ville de l’amour“ sind die vielen romantischen Plätze, Restaurants und Parks. Es gibt kaum eine Stadt, die eine solche Vielfalt an Möglichkeiten bietet. Die vielen grünen Oasen laden zum Entspannen ein und geben einem das Gefühl, nicht etwa in einer Großstadt, sondern in einem kleinen Paradies zu sein. Auf den vielen Plätzen Paris’ erlebt man die ganze Welt, da Paris eine „ville cosmopolite“ ist. Extravagante Mode, Millionen unterschiedlicher Gesichter und Tausende neue Eindrücke machen eine Städtereise nach Paris zu einem unvergleichlichen Erlebnis.

Ob man nun die vielen Japaner beobachtet, die auf den „Champs Elysees“ vor dem Geschäft von Louis Vuitton Schlangen scheinbar bis ins Unendliche bilden, oder das rege künstlerische Treiben auf dem „Place du Tertre“ mitverfolgt, in Paris wird es nie langweilig. Paris ist außerdem eine Stadt der Nacht und scheint lebendig zu werden, sobald die Sonne untergegangen ist. Der Eiffelturm beginnt zu strahlen und unzählige kleine Lichter lassen ihn magisch erscheinen, die Sacre Coeur erhebt sich wie ein Märchenschloss über allem und aus jeder kleinen Gasse ertönen Musik und Stimmengewirr. Die ganze Stadt leuchtet in einem warmen Licht und zieht jeden mit ihrer Schönheit in ihren Bann.

Tagsüber lohnt es sich, auf den Eiffelturm zu steigen und wenn man die Treppen wählt, bleibt auch das lange Anstehen vor den Aufzügen aus. Wer denkt, dass es die Anstrengung nicht wert sei, liegt falsch, denn der Blick von hoch oben über eine Stadt voller Geschichte und Magie entfesselt ein Gefühl von Ehrfurcht und Freude.

Durch die Metro, die Pariser Untergrundbahn, ist es Besuchern möglich, schnell und ohne lange Wartezeiten von A nach B zu kommen. Die Stadt unter der Stadt ermöglicht so ein entspanntes Erkunden der Tagesziele.

Was man aber bei all den positiven Aspekten, welche Paris zu bieten hat nicht vergessen darf, sind die vielen Nachteile. In Paris existieren die sogenannten „banlieues“, das sind die Vorstädte, in welche manche Bewohner Paris’ durch zu hohe Preise und zu hohe Lebenserhaltungskosten abgedrängt werden.

Kriminalität und Verwahrlosung

Dort herrschen Kriminalität und Verwahrlosung vor. Die Bewohner dieser Vorstädte müssen oft zwischen ihrem Wohnort und der Innenstadt von Paris pendeln, um ihrer Arbeit nachzugehen. Ihr Leben wird mit den Wörtern „Metro – boulot – dodo“ beschrieben, was soviel heißt wie „Metro fahren – Arbeiten – Schlafen“.

Die Schönheiten und der Glanz der französischen Hauptstadt bleiben vielen Parisern also verborgen. Außerdem führt das Phänomen der „Pendelei“ zwischen Vororten und Zentrum zu überfüllten Metros und riesigen Menschenmassen, was das angenehme Reisen innerhalb von Paris erschwert.

Auch soziale Probleme wie Obdachlosigkeit und auch Armut sind in Paris bekannte Probleme. Der Bürgermeister von Paris, Bertrand Delanoë, versucht, Wohnungslosen zu helfen, indem er Zelte austeilen ließ, was auf Dauer gesehen nicht als sinnvolle Lösung bezeichnet werden kann.

Das Paris eine Stadt der Kontraste ist, ist folglich nicht zu bestreiten. Was Paris aber für den Einzelnen bedeutet, das muss jeder selbst herausfinden. So viel sei aber jetzt schon versprochen: Es lohnt sich!

Europas bekannteste Wahrzeichen

 

Laura Baer



Kommentare
10.10.2012
13:27
Stadt der Mythen, Stadt der Liebe
von tuecking | #1

was hat das mit hagen zu tun? oder ist es die liebhaberei eines redakteurs, der seine urlaubsempfindungen loswerden will?

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